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Foto: Thomas Baby (TB)
Foto: Thomas Baby (TB)

Endergebnis der 20. „Stunde der Gartenvögel“ 2024

Kleiner Zaunkönig ganz groß, Schwalben machen sich rar

Mehr als 58.000 Menschen meldeten über 1,2 Millionen Vögel. Auf Platz eins landete – wie fast immer – der Haussperling. Und es wurden überraschend viele Zaunkönige und erschreckend wenige Schwalben gemeldet.

23. Mai 2024 – Bestes Frühlingswetter lockte am langen Wochenende vom 9. bis 12. Mai zum Vögelzählen in Gärten, Parks und auf dem Balkon. Mehr als 58.000 Menschen haben an der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ teilgenommen und über 1,2 Millionen Vögel gemeldet. Jetzt liegen die Ergebnisse von Deutschlands größter Citizen-Science-Aktion vor, die bereits zum 20. Mal vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV organisiert wurde. Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Vögel landete – wie fast immer – der Hausperling, gefolgt von Amsel, Kohlmeise und Star.

 

Das überdurchschnittlich warme Frühjahr hat sich offenbar in der Vogelwelt bemerkbar gemacht, indem einige Arten früher zurückgekehrt oder mit der Brut gestartet sind. Daran hat auch der kurze Kälteeinbruch im April nichts geändert. So wurde beispielsweise der Zilpzalp um 14 Prozent häufiger gesichtet als im Vorjahr: Als Mittel- und Kurzstreckenzieher ist er, wie auch einige andere Arten, etwas früher aus seinem Winterquartier zurück nach Deutschland gekommen.

 

Ein weiterer Profiteur des milden Winters könnte der Zaunkönig sein. Er wurde um acht Prozent häufiger gemeldet als im Vorjahr. Die Art ist anfällig für lange Kälteperioden, die es im vergangenen Winter nicht gegeben hat. Das könnte die Population in Deutschland gestärkt haben.


Wegränder und Feldraine – kostbare Lebensräume in ausgeräumten Feldlandschaften

NABU Hundsangen appelliert an Gemeinden, Landwirte und Straßenmeistereien: Wegränder und Feldraine nicht von März bis September Mähen

In den letzten Jahren wurde immer wieder über das Insektensterben und den Rückgang der Feld- und Wiesenvögel berichtet. So hat sich die Zahl brütender Kiebitze in Deutschland seit den 1990er Jahren auf ein Viertel reduziert und die Anzahl der Rebhühner ist seit den 1970ern auf einen Bruchteil des ursprünglichen Bestandes geschrumpft. Zudem zeigte im Jahr 2017 eine Studie, dass in den letzten 27 Jahren die Biomasse der Fluginsekten in Schutz- gebieten Nordwestdeutschlands um über 75 Prozent zurück gegangen ist.

Auch in Hundsangen gibt es besorgniserregende Beobachtungen: Im Jahr 1990 brütete das letzte Paar Kiebitze zwischen Hundsangen, Malmeneich und Obererbach. Schon lange ist die Art im kompletten Westerwald und darüber hinaus ausgestorben! So erging es auch dem Rebhuhn, welches schon lange Jahre Hundsangen den Rücken gekehrt hat. Einst häufige Brutvogelarten wie die Rauchschwalbe haben schon seit über 10 Jahren den kompletten bebauten Ortsbereich (einst jährlich durchschnittlich 30 Brutpaare!) geräumt. Heute kommen sie in Hundsangen nur noch mit Einzelbruten in den Aussiedlerhöfen vor. Auch der wunderschöne Gartenrotschwanz starb in den 1990ger Jahren in Hundsangen aus. Heute kommt gerade mal ein Brutpaar dieser Art noch in der Verbandsge-meinde Wallmerod vor! Als ob dies nicht schon genug verschwundene Arten seien, kam tatsächlich dieses Jahr (2024!) eine weitere hinzu. Erstmals konnte kein einziges Brutpaar des Feldsperlings in Hundsangen mehr nachgewiesen werden! Auch diese, wieder eine Art der naturnahen Feldflur mit vielen Strukturelementen, Brachflächen, Hecken, Obstwiesen, Wegränder und Feldrainen, sowie ökologisch bearbeitete Acker- und Wiesenflächen. Auch ihn werden wir schmerzlich vermissen!

Aus diesem Grund werden auch Wegränder und Feldraine immer wichtiger, zumal vielerorts Hecken, Baumreihen, Brachen (nach neusten Erkenntnissen der Uni Koblenz beherbergen zeitlich begrenzte Dauerbrachen die höchste Dichte an Insekten) und Blühwiesen komplett verschwunden sind. Werden diese Ränder erst später, also in der Zeit zwischen Oktober und Februar gemäht, dann bieten sie vielen Wildblumen, blütenbesuchenden Insektenarten, verschiedenen Vogelarten und dem Niederwild, wie bspw. dem Feldhasen, ein bedeutsames Nahrungshabitat und Rückzugsraum. Besonders günstig wirkt es sich aus, wenn die Flächen erst im folgenden Frühjahr durch eine Mahd gepflegt werden. Denn viele Insekten überwintern in den abgestorbenen Pflanzenstängeln. Außerdem können stehen gelassene Wegränder und Feldraine auch der Vernetzung noch existierender größerer blütenreicher Flächen dienen. Gerade wenn die Landschaft nach der Ernte weitestgehend ausgeräumt ist, bieten blühende oder auch verblühte Wegränder eine letzte Struktur und Deckung im Feld. Zum anderen sparen Gemeinden, Straßen-meistereien und Landwirte dabei finanzielle Mittel und schonen das Klima. Wichtig dabei ist, die Flächen zu mähen statt zu mulchen, denn beim Mulchen werden die Insekten und Kleintiere geschreddert und haben fast keine Überlebenschance. Auch der umherliegende Müll wird in Kleinteile zerlegt und kann nicht mehr entsorgt werden. In unserer Region haben sich schon einige Ortschaften und landwirtschaftliche Betriebe aus diesen Gründen dazu entschieden, die Wegränder in der Zeit zwischen März und September nicht mehr zu bearbeiten.

 

- Die Natur wird es Ihnen danken! -

 

Bleibt zu hoffen, dass viele weitere Gemeinden, Landwirte und Straßenmeistereien diesen guten Beispielen folgen und wir es schaffen, auch im Kampf gegen den Klimawandel, wieder eine gestärkte Natur mit hoher Biodiversität zu etablieren.

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

In die Welt der Pflanzen eingetaucht – Wanderung zu den Wildkräutern lockte zahlreiche Interessierte an

Hundsangen - Wildpflanzen gelten in diesen Zeiten, wo sich viele Menschen wieder auf die Natur zurückbesinnen nicht nur mehr als lästige Unkräuter, sondern haben vieles mehr zu bieten. Ob als Vorboten des Frühlings, kulinarische Highlights in der Küche oder zur Freude der Insektenwelt in der immer seltener werdenden noch intakten Natur.

In einer 2,5 stündigen informativen, unterhaltsamen und lehrreichen Kräuterwanderung nahm die ausgebildete Kräuterpädagogin Katharina Kindgen (NABU) 40 interessierte Personen, die teilweise von weit her angereist waren mit in die Welt der Pflanzen. Die Teilnehmer*innen lernten nicht nur biologische Hintergründe und Pflanzenfamilen kennen, sondern auch mit Leidenschaft vorgetragene Plädoyers für echte Westerwälder "Sauecken" (einfach mal die Natur Natur sein lassen…) und deren wichtigen Bedeutung in der heutigen Zeit. Denn mit dem Aussterben einer einzelnen Wildpflanze verschwinden auch ca. 13 Insektenarten, erklärte sie. Diese seien schließlich auch für die Bestäubung unserer Obstbäume und Nutzpflanzen zuständig. Wiederholt ging die Kräuterfrau auf die gerne in den angeblichen „Sauecken“ wachsende ungeliebte Brennessel ein, die zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe aufweist. Man kann sie frisch oder getrocknet verzehren, sie kann gegen Müdigkeit helfen und ihr wird sogar eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Außerdem soll ein Teelöffel Brennesselsamen (Nüsschen) täglich sehr gut für die Augen sein und helfen, das gute Sehvermögen zu erhalten. „Jeder liebt Schmetterlinge - nur die wenigsten mögen Brennesseln, aber diese Pflanze dient den Raupen von 36 Schmetterlingsarten als Futterquelle und ist somit essentiell für die Entwicklung dieser Falterarten“ erklärt Kindgen. Wildpflan-zen sind also auch in besonderem Maße auf die Toleranz von uns Menschen angewiesen. Doch leider werden Wegränder und Gärten immer noch zu früh und zu oft gemäht oder gemulcht und aufgeräumt, sodass die Pflanzenwelt sich nicht mehr reproduzieren kann, wodurch die Biodiversität rapide abnimmt. "Jeder einzelne kann etwas im eigenen Wohnumfeld tun", um sogenannte Trittsteine der Natur wieder zur Verfügung zu stellen, appellierte die Referentin an alle Teilnehmer*innen.

Nach einer kurzweiligen und sehr informativen Veranstaltung des NABU Hundsangen wurde Frau Kindgen mit viel Applaus verabschiedet und alle waren sich einig: „Wir haben viel über unsere Wildkräuter gelernt und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen!“

Hundsangen - Wildpflanzen gelten in diesen Zeiten, wo sich viele Menschen wieder auf die Natur zurückbesinnen nicht nur mehr als lästige Unkräuter, sondern haben vieles mehr zu bieten. Ob als Vorboten des Frühlings, kulinarische Highlights in der Küche oder zur Freude der Insektenwelt in der immer seltener werdenden noch intakten Natur.

In einer 2,5 stündigen informativen, unterhaltsamen und lehrreichen Kräuterwanderung nahm die ausgebildete Kräuterpädagogin Katharina Kindgen (NABU) 40 interessierte Personen, die teilweise von weit her angereist waren mit in die Welt der Pflanzen. Die Teilnehmer*innen lernten nicht nur biologische Hintergründe und Pflanzenfamilen kennen, sondern auch mit Leidenschaft vorgetragene Plädoyers für echte Westerwälder "Sauecken" (einfach mal die Natur Natur sein lassen…) und deren wichtigen Bedeutung in der heutigen Zeit. Denn mit dem Aussterben einer einzelnen Wildpflanze verschwinden auch ca. 13 Insektenarten, erklärte sie. Diese seien schließlich auch für die Bestäubung unserer Obstbäume und Nutzpflanzen zuständig. Wiederholt ging die Kräuterfrau auf die gerne in den angeblichen „Sauecken“ wachsende ungeliebte Brennessel ein, die zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe aufweist. Man kann sie frisch oder getrocknet verzehren, sie kann gegen Müdigkeit helfen und ihr wird sogar eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Außerdem soll ein Teelöffel Brennesselsamen (Nüsschen) täglich sehr gut für die Augen sein und helfen, das gute Sehvermögen zu erhalten. „Jeder liebt Schmetterlinge - nur die wenigsten mögen Brennesseln, aber diese Pflanze dient den Raupen von 36 Schmetterlingsarten als Futterquelle und ist somit essentiell für die Entwicklung dieser Falterarten“ erklärt Kindgen. Wildpflan-zen sind also auch in besonderem Maße auf die Toleranz von uns Menschen angewiesen. Doch leider werden Wegränder und Gärten immer noch zu früh und zu oft gemäht oder gemulcht und aufgeräumt, sodass die Pflanzenwelt sich nicht mehr reproduzieren kann, wodurch die Biodiversität rapide abnimmt. "Jeder einzelne kann etwas im eigenen Wohnumfeld tun", um sogenannte Trittsteine der Natur wieder zur Verfügung zu stellen, appellierte die Referentin an alle Teilnehmer*innen.

Nach einer kurzweiligen und sehr informativen Veranstaltung des NABU Hundsangen wurde Frau Kindgen mit viel Applaus verabschiedet und alle waren sich einig: „Wir haben viel über unsere Wildkräuter gelernt und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen!“

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

Foto: Jürgen Podgorski/NABU-naturgucker.de
Foto: Jürgen Podgorski/NABU-naturgucker.de

125 Jahre NABU – ein Grund zu feiern und Danke zu sagen!

2024 ist ein besonderes Jubiläumsjahr – denn der NABU wird 125 Jahre alt. Wir sagen Danke: unseren Mitgliedern, Ehrenamtlichen und Unterstützer*innen und allen Interessierten an der Naturschutzarbeit des NABU. Ohne dieses Engagement wäre der NABU nicht, was er heute ist: Anwalt für bedrohte Arten, Beschützer und Gestalter von Lebensräumen, Treiber einer naturverträglichen Energiewende, Experte für Ressourcenschonung, Gestalter für eine nachhaltige Zukunft, Fürsprecher für die Belange der Natur im politischen Diskurs – und nicht zuletzt der mitgliederstärkste Naturschutz- und Umweltverband Deutschlands. 125 Jahre sind ein Grund zu feiern – und gleichzeitig ein Auftrag, die Zukunft zu gestalten.

 

„Unser Dank gilt im Jubiläumsjahr ganz besonders unseren Ehrenamtlichen. Sie alle leisten jährlich rund drei Millionen Stunden gemeinnützige Arbeit, für Krötenzäune, Streuobstwiesen, Heckenpflege, Vogelschutz und vieles mehr – ein unverzichtbarer Beitrag zum Schutz unserer Natur.“ (NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger)Gemeinsam sind wir eine starke Stimme für die Natur!

 

Gemeinsam sind wir eine starke Stimme für die Natur!


Der Vogel des Jahres 2024 ist ... der Kiebitz

Fast 120.000 Menschen haben bei der Wahl zum Vogel des Jahres mitgemacht – und dabei am häufigsten den Kiebitz gewählt. Der „Gaukler der Lüfte“ war früher noch sehr häufig zu sehen, mittlerweile aber gilt er als stark gefährdet.

Der Kiebitz ist Vogel des Jahres 2024 - Foto: LBV/Hans Clausen
Der Kiebitz ist Vogel des Jahres 2024 - Foto: LBV/Hans Clausen

05. Oktober 2023 – Deutschland hat gewählt: Der künftige Vogel des Jahres 2024 wird der Kiebitz sein – damit löst er ab Januar den amtierenden Jahresvogel, das Braunkehlchen, ab. Fast 120.000 Menschen haben sich an der vierten öffentlichen Vogelwahl vom NABU und seinem bayerischen Partner, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), beteiligt.

Auf den Kiebitz entfielen dabei 33.289 Stimmen (27,8 Prozent), 27.404 (22,9 Prozent) auf den Steinkauz, 25.837 (21,5 Prozent) für das Rebhuhn, 23.239 (19,4 Prozent) auf die Rauchschwalbe und 10.152 (8,5 Prozent) für den Wespenbussard.

„Wieder haben weit über 100.000 Menschen aus ganz Deutschland an unserer öffentlichen Vogelwahl teilgenommen. Das Interesse an der heimischen Vogelwelt ist ungebrochen. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer.


Erste Hilfe für verletzte oder verwaiste Vögel und Fledermäuse.

Besonders während des Frühjahrs und des Sommers erreichen uns immer wieder Meldungen und Hilferufe zu verletzten Tieren oder scheinbar verwaisten jungen Vögeln oder Säugetieren. Trifft man auf ein auf den ersten Blick hilfsbedürftiges Tier, gibt es einiges zu beachten. 

Haben Sie einen verletzten Vogel gefunden, dann nehmen Sie diesen vorsichtig auf und bringen ihn in einer mit einem Handtuch gepolsterten Kiste mit Luftlöchern oder ähnlichem unter. Sie können ihm auch etwas Wasser dazu stellen. Kontaktieren Sie eine Wildtierpflegestation oder einen Tierarzt, der auch Wildtiere versorgt. Natürlich können Sie auch bei der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald/ unserer NABU-Gruppe geeignete Ansprechpartner in Erfahrung bringen. Bei verletzten Greifvögeln oder Situationen, in denen Sie sich in Gefahr bringen könnten, schätzen Sie die Lage bitte umsichtig ein und erkundigen sich bei uns nach dem weiteren Vorgehen.

 

Sollten Sie einen scheinbar verwaisten Jungvogel gefunden haben, so bringen Sie diesen zunächst aus dem Gefahrenbereich, indem Sie ihn von der Straße in den nächsten Grünbereich oder je nach Art in einen nahe gelegenen Strauch setzen. Bei vielen Vogelarten verlassen die Jungen das Nest ohne komplett flugfähig zu sein. Sie werden außerhalb des Nestes und auch am Boden von den Eltern eine Zeit lang weiter gefüttert. Beobachten sie also zuerst eine Weile (2 – 3 Stunden) die Situation, bevor Sie das Tier aufnehmen. In der natürlichen Umgebung haben die Vögel eine bessere Überlebenswahrscheinlichkeit als bei einer Handaufzucht. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst in das Nest zurückgesetzt werden. Da Vögel keinen besonders ausgeprägten Geruchssinn haben, werden die Jungtiere auch nach dem Anfassen durch den Menschen von den Altvögeln wieder angenommen. Eine Ausnahme bilden aus dem Nest gefallene junge Mauersegler, diese werden von ihren Eltern außerhalb des Nestes nicht weiter versorgt und müssen von Hand aufgezogen werden. Gemäß Bundesnaturschutzgesetz dürfen Jungvögel übrigens nur vorübergehend und nur dann aufgenommen werden, wenn sie verletzt oder krank, und somit tatsächlich hilflos sind.

 

Wenn sie eine Fledermaus gefunden haben, schützen Sie sich zunächst selbst mit Arbeits- oder Gartenhandschuhen oder indem Sie das Tier mit einem Handtuch umfassen. Zwar ist die Gefahr, sich mit Tollwut anzustecken gering, aber die kleinen Tierchen können empfindlich beißen. Fledermäuse, die sich ins Zimmer verirrt haben und gut beweglich sind, können durch das offene Fenster, auch bei Tageslicht, entlassen werden. Bei Findlingen mit Verletzungen muss ein Tierarzt oder Fledermausspezialist helfen. Setzen Sie das Tier in einen Schuhkarton mit Luftlöchern, der mit einem Papiertuch oder einem zerknüllten Handtuch sowie mit einem flachen Behältnis mit Wasser ausgestattet ist und erkundigen Sie sich nach einem Experten. Handelt es sich um ein Jungtier, so benötigt dieses einen warmen Platz z.B. auf einer Wärmflasche oder durch Einwickeln in ein Handtuch. Die weitere Beurteilung und Versorgung der verletzten oder noch jungen Tiere müssen Fledermausspezialisten vornehmen. Informieren Sie sich bei uns über die entsprechenden Kontaktdaten.

 

(Foto: Anke Asendorf / Kranke Amsel in Pflege)

 

Bei Fragen zu weiteren Tiergruppen wenden Sie sich gerne an:

 

NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald

 

z. Zt. nicht besetzt, Weiterleitung nach MainzAlte Schule/Hauptstraße 5

56412 Holler

Tel.: 02602/970133

 

info@nabu-westerwald.de

www.NABU-Rhein-Westerwald.de

 

Wildtiernotfälle:

 

 

Fledermaustelefon

 

Tel.: 030/284984-5000

 

Infoservice

 

Tel.: 030/284984-6000

Wildtierpflegestationen:

Wildtierpflegestation Koblenz e.V.

Julia und Ursula Bravetti

Am Schützenplatz 16

56637 Plaidt

Tel.: 0171-4790204

www.wildtierpflegestation-koblenz.de

Frischlinge, Füchse, Enten, Feldhasen, Bilche, alle Vögel außer Greifvögel

 

Zoo Neuwied

Waldstraße 160

56566 Neuwied

Tel.: 02622-90460

www.zooneuwied.de

Wildvögel und Wildsäugetiere

 

Wildvogel- und Igelpflegestation Kirchwald

Auf Silchenrath 2

56729 Kirchwald

Tel.: 02651-3971

www.wildvogel-pflegestation-kirchwald.org

Wildvögel und Igel

 

Wildpark Bad Marienberg

Herr Hengstermann

Wildparkstraße

56470 Bad Marienberg

Tel.: 0170-9078198

www.wildpark-badmarienberg.de

Greifvögel

 

Wild- und Freizeitpark Westerwald

Herr Gerhards

Wildparkstraße 1

56412 Gackenbach

Tel.: 0170-5290304

www.wild-freizeitpark-westerwald.de

Greifvögel

 

Wildtierhilfe Schelderwald

Angelika und Werner Schmäing

Am Seßweg 27

35688 Dillenburg-Oberscheld (Hessen)

Tel.: 02771-5913 oder 0152-28957585

Säugetiere und Vögel



Für die AKTIVEN im NABU Hundsangen gibt es auf SIGNAL den Social Media Kanal "NABU Hundsangen aktiv"

Haben Sie Interesse in die Gruppe aufgenommen zu werden, dann schreiben

Sie uns an, wir freuen uns auf Sie! Wenn Sie Neumitglied sind, es werden wollen oder jetzt Lust auf eine aktive Mitarbeit beim NABU Hundsangen bekommen haben, wenden Sie sich bitte an Marcel Weidenfeller unter NABU.Hundsangen@NABU-RLP.de.


Bearbeiter für §63-Verfahren gesucht

Der Naturschutzbund Deutschlend e.V. (NABU) (im Gebiet der VG Wallmerod vertreten durch die NABU-Gruppe Hundsangen) wird als anerkannte Naturschutzverband an den im § 63 BNatSchG genannten Verfahren beteiligt. Für die Bearbeitung der Verfahren suchen wir dazu noch engagierte und motivierte Personen, die im Rahmen der Verfahren ihre Stellungnahme abgeben. Wenn Sie Interesse haben, bei dieser wichtigen Aufgabe mitzuwirken, melden Sie sich bitte per E-Mail an: NABU.Hundsangen@NABU-RLP.de