Willkommen beim NABU Hundsangen

Für Mensch und Natur

Unser neues Veranstaltungsprogramm für 2018 ist da, druckfrisch mit einem spannenden und vielfältigen Programm rund um das Thema Natur.

Vom NABU Bundesverband

Großes Interesse an den Vogelarten des Westerwaldes

Obererbach, 25.1.2018

Marcel Weidenfeller vom NABU Hundsangen konnte am 25. Januar über 40 VogelfreundeInnen zur zweiten NABU Veranstaltung in 2018, Die Brutvogelarten des Westerwaldes – Bedrohte Vogelvielfalt eines Mittelgebirges in Obererbach begrüßen.

 

Seit über 40 Jahren untersucht der Referent, Leander Hoffmann aus Obererbach, die Vogelwelt im südlichen Westerwald. Wald, Wiesen, Felder und Gewässer sowie die besiedelten Bereiche beherbergen ganz unterschiedliche Arten. Darüber hinaus überfliegen Kraniche oder Störche und weitere Vogelarten bei ihren jährlichen Wanderungen unseren Raum. Jahrelange Erfassungen zeigen eine stete Abnahme vor allem bei Feld- und Wiesenvögeln wie Braunkehlchen oder Wiesenpieper. So wurden an diesem Abend die Veränderungen der Vogelwelt im Westerwald von Leander Hoffmann beleuchtet und über 100 Brutvogelarten anhand von eindrucksvollen Bildern vorgestellt. Von vielen Besuchern unerwartet, dass darunter auch Besonderheiten wie Orpheusspötter, Schwarzstorch, Bienenfresser und Halsbandschnäpper vorkamen. Rundum fand diese Veranstaltung des NABU Hundsnagen mal wieder eine sehr positive Resonanz.

 

Wer weiterhin Interesse an der Natur und Umwelt des Westerwaldes hat, bzw. sich über weitere Veranstaltungen der NABU Gruppe Hundsangen informieren möchte, kann sich gerne auf unserer Homepage weiter umsehen.

 

Fotos: Marcel Weidenfeller
Fotos: Marcel Weidenfeller

Arbeitseinsatz der NABU Regionalstelle Rhein-Westerwald an der Krombachtalsperre

Fotos: Marcel Weidenfeller
Fotos: Marcel Weidenfeller

Am 27.01.2018 konnte Peter Klein, NABU Rennerod und Beauftragter der Vogelschutzwarte für die dortige Beobachtungshütte, 16 aktive NaturschützerInnen aus den 13 NABU Gruppen der Regionalstelle bei herrlichem Winterwetter an der Krombachtalsperre zu einem Arbeitseinsatz begrüßen.

 

Der Einsatz diente dazu, Weiden und andere Gehölze im Uferbereich der Krombachtalsperre zurück zu schneiden um unter anderem wieder einen besseren Blick von der Beobachtungs-hütte aus auf die Wasserfläche der Talsperre zu bekommen. Bevor es los ging erläuterte Peter Klein noch die Entstehung des Naturschutzgebietes an der Talsperre und der Beobachtungshütte, die von naturinteressierten Beobachtern gemietet werden kann. Nun wurden Gruppen gebildet und Bereiche am Ufer zur Freistellung mit Sägen und Freischneider eingeteilt. Mit viel körperlichem Einsatz konnte nach gut zwei Stunden ein großer Teil des Uferbereiches vom Gebüsch befreit werden. Durch den hohen Wasserstand konnten leider nicht alle Teile des Ufers entbuscht werden, so dass es wohl zu einem weiteren Arbeitseinsatz kommen wird. Nach getaner Arbeit lud die NABU Gruppe Koblenz alle Teilnehmer zu einem leckeren Mittagessen ein.

Winterwanderung entlang der Landesgrenze

Sa. 14. Januar 2018

 

Bei winterlichen Temperaturen und teils sonnigem Wetter machte sich eine Gruppe von über zwanzig Wanderern auf den Weg die Lebensräume und Landschaften entlang der rheinland-pfälzisch hessischen Grenze zu erwandern. Eingeladen zu der Winterwanderung hatten der NABU Hundsangen, der Verkehrs- und Verschönerungsverein Frickhofen sowie die Will und Liselott Masgeik-Stiftung aus Molsberg. Los ging es am Friedhof von Dorndorf, wo der Leiter der Wanderung Philipp Schiefenhövel nach kurzem Wegmarsch auf den ersten noch erhaltenen Grenzstein aufmerksam machte. Während die Grenzsteine heute die Landesgrenze markieren, trennten sie im Hochmittelalter die Länder Kurtrier und Nassau-Oranien, was auf der Vorder- und Rückseite der Steine durch die Buchstaben „CT“  und „NO“ zu erkennen ist. Die heutige Grenze ist im Offenland häufig durch Wiesengräben oder lineare Gehölzstrukturen begleitet. Die Hecken wiederum sind wichtiger Lebensraum für darin brütende Vogelarten, wie Feldsperlinge, Heckenbraunelle, Neuntöter etc., zahlreiche Insekten und schutzsuchende Säugetiere wie Igel, Mauswiesel, Steinmarder und Co. Außerdem bieten sie Deckung für dämmerungsaktive Tiere, wie Fuchs, Dachs, Reh und Wildschwein, was Philipp Schiefenhövel der Wandergruppe gut an Hand einer im Matsch ausgeprägten Wildschweinfährte sowie an den Fußabdrücken einer Rehfährte verdeutlichten konnte. Doch nicht nur im Offenland sondern auch im Waldgebiet zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen ist der Grenzverlauf zu erkennen. So sind im hessischen Thalheimer Wald in der vergangenen Zeit weniger einzeln stehende Fichtengruppen und andere Nadelbäume gefällt worden als dies im Struthwald auf rheinland-pfälzischer Seite der Fall ist, was die Wandergruppe auf den Forst blickend gut erkennen konnten. Auch für die jagdliche Nutzung spielt die Landesgrenze eine wichtige Rolle, warum sie an vielen Grenzabschnitten im Wald durch bunte Flatterbänder für die Jagdausübenden markiert ist. Denn ein Wild was vom Jäger versehentlich über die Grenze hinaus erschossen wird, gehört laut Jagdrecht nicht dem Schützen, sondern demjenigen auf dessen Grund es tot zum Liegen kommt. Häufig ist das Wegenetz im Bereich der Grenze schlechter ausgebaut bzw unterbrochen, so dass beruhigte Flächen entstehen. Diese beruhigten Zonen sind oft Lebensraum oder Brutstätte von störungsempfindlichen Tierarten, wie der in diesem Raum vorkommenden Wildkatze oder auch den Schwarzstorch. Zur Hälfte der Wanderung lud der Verkehrs- und Verschönerungsverein Frickhofen vertreten durch dessen Vorsitzenden Peter Preus die Wanderer auf eine Kaffee- und Kuchenpause ein, bevor es von Molsberg aus entlang der Waldgrenze weiter nach Hundsangen ging. Ein ornithologisches Highlight der Wanderung war sicherlich der Raubwürger, der sich auf einer Mittelspannungsleitung sitzend der Wandergruppe präsentierte. Aber auch Mittel-, Bunt und Grünspecht sowie insgesamt über 30 verschiedene Vogelarten als auch einige Rehe konnte die Wandergruppe auf der knapp 9 km langen Strecke beobachten. In Hundsangen angekommen, verabschiedete sich Marcel Weidenfeller stellvertretend für den NABU Hundsangen für alle, die an der Wanderung teilgenommen haben. Peter Preus dankte er für den gesponserten Kuchen und bei Philipp Schiefenhövel von der Masgeik-Stiftung für die Führung und Organisation der Veranstaltung.

Unser neues Veranstaltungsprogramm für 2018 ist da, druckfrisch mit einem spannenden und vielfältigen Programm rund um das Thema Natur.

Der Star ist Vogel des Jahres 2018

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

Für das Jahr 2018 haben der NABU und der LBV den Star zum Vogel des Jahres gekürt.

Der Star zählt zu den häufigsten Singvögel in Deutschland, wird in Kinderliedern besungen oder ist als "Kirschendieb" im heimischen Garten bekannt.

Auf den Waldkauz 2017 folgt damit ein Singvogel. Der Bestand des Stars hat in den letzten Jahrzenten stark abgenommen, so dass er inzwischen auf der Roten Liste steht.

Lesen sie mehr unter: Vogel des Jahres 2018

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Hauptamtliche Betreuung für die NAJU gesucht!

(Kinder- und Jugendgruppe)

Unterstützer für Umweltbildungs-Team gesucht!

Für die Durchführung unserer alle zwei Wochen stattfindenden Treffen unserer neu gegründete NAJU-Kindergruppe suchen wir eine(n) hauptamtliche(n) Betreu-er(in) sowie engagierte Helferinnen und Helfer!

Wenn Sie Spaß an der Arbeit mit naturbegeisterten Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren in den Verbandsgemeinde Wallmerod haben, Ihnen die Natur am Her-zen liegt und Sie über pädagogische Vorkenntnisse verfügen, setzen Sie sich bitte mit Marcel Weidenfeller, stellvertr. Vorsitzende der NABU-Gruppe Hundsangen, unter Tel. 06435/408351 oder celes.nabu-hundsangen@gmx.de in Verbindung.

 

Wenn Sie zunächst weniger Verantwortung übernehmen wollen oder noch weni-

ge Vorkenntnisse besitzen, sind Sie ebenfalls herzlich eingeladen, in die Arbeit unseres Umweltbildungs-Teams reinzuschnuppern. Sie können sich nach Ihren Interessen und Möglichkeiten aktiv mit einbringen und dabei im Team lernen und Erfahrungen in der Umweltbildungsarbeit sammeln. Wir bieten allen Engagierten eine gute Betreuung und Einbindung in unsere NABU-/NAJU-Gruppe, Weiterbil-dungs- und Vernetzungsmöglichkeiten, die Erstattung von Auslagen, sowie eine Übungsleiterpauschale und eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Wir stellen unser neues Projekt vor:

Lebensraum Dorf – Vielfalt sorgt für Vielfalt

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