WILLKOMMEN BEIM NABU HUNDSANGEN

Für Mensch und Natur

Haben Sie schon "Gute Vorsätze" für das Neue Jahr?

Wir hätten auch noch einen für Sie, spenden Sie doch mit "Gooding" für den NABU Hundsangen. Ganz einfach, ohne das Sie dafür bezahlen, keine Mehrkosten, keine Anmeldung, keine Registrierung oder hinterlassen von persönlichen Daten und shoppen/einkaufen in ihrem Onlineshop. DAS ! Ist doch mal ein "Guter Vorsatz" den man auch einfach und dauerhaft mit der "Toolbar" von Gooding das ganze Jahr über umsetzten kann. Weitere Infos unter "Mit Gooding spenden"

Das neue Jahresprogramm für 2019 ist gedruckt und wird nun verteilt bzw. kann bei

Marcel Weidenfeller angefordert werden.

celes.nabu-hundsangen@gmx.de

 

Freuen Sie sich auf viele neue Veranstaltungen und das High-Light

am 7.9.2019 "NABU on Tour 2019".

 

Wer es nicht abwarten kann, der kann sich schon mal die

Onlineversion runterladen. 

(Dafür rechts auf das Bild klicken)

Veranstaltungstipp für Februar 2019:

Grünhaus - Vom Tagebau zum Naturparadies

Veranstaltung vom Montag, 14. Januar 2019

Hundsangen, Foyer der Ollmersch-Halle

Mit über 30 Teilnehmern/innen fand  die erste Veranstaltung des NABU Hundsangen in diesem Jahr statt. Ein Vortrag über ein Naturparadies wie es entstehen kann, wenn der Barunkohletagebau eingestellt wird. Sicherlich auch interessant in Zeiten des Hambacher Forstes oder für die Tongruben in Westerwald. Projektleiter Stefan Röhrscheid führte  in seinem kurzweiligen und informativem Vortrag durch die Entstehungsgeschichte von Grünhaus, ein Projekt der NABU-Stiftung. Es führte und führt immer noch ein langer Weg mit vielen Hürden, um aus einer Mondlandschaft ein Naturparadies entstehen zu lassen. Noch ist erst  ein Teil des Gesamtprojektes so weit umgesetzt, dass es inzwischen auch für die Besucher auf eigne Faust erkundet werden kann. Inzwischen genießt das Naturparadies auch den Schutzstatus eines europäischen Vogelschutzgebietes. An diesem Projekt können sich alle beteiligen in dem Sie z.B. eine Patenschaft für ein Stück Wildnis übernehmen. Lesen sie die weiteren Kurzinfos nach der Bildergalerie.

Fotos: Martin Dietz

Grünhaus entdecken

Mit dem fast 2.000 Hektar großen Naturparadies Grünhaus ermöglichen wir in der Niederlausitz eine einzigartige Wildnisentwicklung im Zeitraffer. Über 3.000 Arten bietet das ehemalige Tagebaugebiet bereits eine Heimat, darunter Wiedehopf, Wolf und Kreuzkröte. Die Braunkohle wurde zum Auslöser einer grundlegenden Umgestaltung der Lausitz: Die Kohlebagger fraßen sich durch traditionelle Lausitzer Kulturlandschaft, gingen über Dörfer hinweg und schufen tiefe Löcher, wo einst Hügel und Wälder waren. 110 Quadratkilometer Kulturlandschaft wurden seit 1840 im Raum Lauchhammer - Finsterwalde abgebaggert und umgelagert. Doch was auf den ersten Blick wie die Entstehung einer lebensfeindlichen Mondlandschaft aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine einmalige Chance für die Natur.

 

Ein Platz an der Sonne für gefährdete Tier- und Pflanzenarten

Denn in den stillgelegten Tagebauen bei Lauchhammer finden viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten Lebensbedingungen, die in der sonst stark besiedelten Kulturlandschaft rar geworden sind. Die riesigen Abraumkippen werden durch keine Straßen zerschnitten. Die Kippenböden sind nährstoff- und schadstoffarm, wie es in Deutschland nur noch ganz selten anzutreffen ist.

Faszinierend ist die hohe Vielfalt an unterschiedlichsten Standorten, die oft auf kleinstem Raum wechseln. Hier formen noch Naturkräfte wie Wind, Regen und aufsteigendes Grundwasser dynamisch eine Landschaft, wie dies in der streng reglementierten Kulturlandschaft schon lange nicht mehr erlebbar ist. Viele stark gefährdete Arten finden in der hier entstehenden Landschaft auf Jahrzehnte hinaus ideale Lebensräume.

Rohrweihen jagen über dem Schilf der sich langsam mit Wasser füllenden Restlöcher. Die Ufer dieser Seen brechen teils steil ab und bieten so Eisvogel, Uferschwalbe und seltenen Hautflüglern gute Brutplätze. Auf den angrenzenden Flächen können sich natürliche Wälder mit einer hohen Strukturvielfalt entwickeln. Und immer wieder bilden sich durch Wind- und Wassererosion neue Standorte, auf denen der Zyklus der Lebens erneut beginnen kann.

 

Die größte Landschaftsbaustelle Europas

Nach dem Abzug der Bagger wurde in der Lausitz über die Möglichkeiten zur künftigen Nutzung des Abbaugeländes nachgedacht. Große Flächenanteile wurden für neu zu begründende Wirtschaftswälder und Landwirtschaftsflächen vorgesehen. Auch auf das Engagement des NABU ist es zurückzuführen, dass bei der Planung der Neugestaltung 15 Prozent der Flächen für eine Nachnutzung durch den Naturschutz reserviert wurden.

Zwischen 2003 und 2006 hat die NABU-Stiftung im brandenburgischen Teil der Niederlausitz einen Teil dieser wertvollen Bergbaufolgelandschaft in einer Gesamtgröße von rund 1.930 Hektar gekauft. Die NABU-Stiftung sieht sich hier in ihrer Verantwortung für das nationale Naturerbe und setzt sich für eine schonende Sanierung der ehemaligen Tagebauflächen in Grünhaus ein. Auf diesen Flächen kann Natur wieder Natur sein, soweit das Auge reicht.

 

Grünhaus-Patenschaft

 

Bewahren Sie ein Stück Wildnis!

 

Zur Begrüßung erhalten Sie eine persönliche Urkunde mit Ihrem Paten-Hektar.

Zur Begrüßung erhalten Sie eine persönliche Urkunde mit Ihrem Paten-Hektar.

Mit einer Grünhaus-Patenschaft bewahren Sie Ihr ganz eigenes Stück Wildnis im Naturparadies Grünhaus. Schon 6 Euro im Monat helfen uns, einen Hektar in Grünhaus zu schützen. Dafür nehmen Sie unmittelbar an der Wiederbesiedlung des 2.000 Hektar großen ehemaligen Tagebaugeländes teil.

 

4. Juni 2018 – Endlich ist es soweit. Nach 15 Jahren können Besucher auf eigene Faust das Niederlausitzer Naturparadies Grünhaus kennenlernen. Jahrelang war das ehemalige Tagebaugebiet bei Finsterwalde für die Öffentlichkeit wegen der Gefahr von Rutschungen und Sackungen gesperrt. Nur im Rahmen von Führungen konnten Naturfreunde das NABU-Schutzgebiet betreten. Nun hat der Bergbausanierer LMBV etwa 230 Hektar freigegeben, so dass Besucher Randbereiche der 2.000 Hektar großen Bergbaufolgelandschaft selbstständig erkunden können. Ende Mai weihte das Projektbüro Grünhaus den neuen Wanderweg mit Infotafeln offiziell ein. Die Aufstellung der Schautafeln erfolgte dank einer Förderung der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ sowie in enger Abstimmung mit der LMBV.

Fotos: NABU Netz, Stefan Röhrscheid, Frauke Hennek, Frank Leo


Download
Grünhaus Broschüre (niedrige Auflösung) als Download, hohe Auflösung als Download auf der Grünhaus Homepage.
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Winterwanderung durch den Wilpdpark "Tiergarten Weilburg"

Veranstaltung vom Sonntag, 30.12.2018

Das High-Light des Tages, die Geburt einer kleinen Ziege (Zicklein)

Mit den Wildpferden, Wisenten, Elchen, Bären, den Wildkatzen, Wölfen und Luchsen sowie den naturnahen alten Buchenmischwäldern und Gewässern gehört der Tierpark Weilburg zu den besonderen Naturerlebnisgebieten unserer Heimat. Grund genug für den NABU Hundsangen zum Jahresende wieder mal den alten Wald und den Tierpark aufzusuchen. Am Bärenbrunnen in Hundsangen starteten die 26 Teilnehmer. Im Verlauf der Rundwanderung konnten bis auf die scheue Wildkatze alle Arten des Wildparks beobachtet oder fotografiert werden. Der gemeinsame Abschluss in der Gaststätte am Park gab Gelegenheit die Beobachtungen zu besprechen.

Der Wildpark in Weilburg, heute Teil des Hessischen Staatswaldes, hat eine lange Geschichte. Über mindestens 500 Jahre wird eine Wildparknutzung durch die Fürsten von Nassau-Weilburg bzw. anschließend durch den Hessischen Staatswald genannt. Aus alter Zeit stammen die vielen solitär wachsenden Hute- oder Alteichen und Altbuchen mit einem Alter von über 300 Jahren und einem Umfang von über 5m. Mosaikartig lückige und angrenzend dichte Bestände sowie viel Naturverjüngung lässt den etwa 1 Quadratkilometer großen Wald stellenweise aussehen wie ein Urwald. Erste Station waren die Wildpferde oder Przewalski-Pferde mit einem dunklen Aalstrich über den Rücken und dichterem und längerem Winterfell. Anschließend ging es zu den posierlichen Fischottern, deren Bestände v.a. in Norddeutschland und auch dank Naturschutzprojekten des NABU gefördert wurden. Vor allem aber waren es die Kläranlagen und geregelten Kontrollen, die zu sauberen Fließgewässern geführt haben. Den Braunbären im Gehege, die meist Winterschläfer sind, war es offensichtlich doch noch zu warm. Der Weg führte dann zu den Wölfen. Da auch wieder Wölfe als Einzeltiere im Westerwald festgestellt worden sind, eignet sich dieser Park hervorragend, um Wölfe näher kennen zu lernen. Sika- und Damwild, außerordentlich zutraulich im Park, sind regional jagdbare Arten, wobei das Damwild lokal auch im Westerwald anzutreffen ist. Mittlerweile ist auch die Wildkatze in der Verbandsgemeinde Wallmerod vielerorts wieder zuhause, sie blieb aber diesmal im Park versteckt. Auch den in Siegen-Wittgenstein wieder eingebürgerten Wisent gab es zu sehen, den der NABU bereits auf einer Busfahrt vorgestellt hatte. Höhepunkt der Wanderung dürfte diesmal eine gerade erst stattgefundene Geburt einer kleinen Zwergziege gewesen sein, die noch unsicher und ängstlich die Zitzen ihrer Mutter suchte. Genauso überrascht wurden die Teilnehmer als sich Wildschweine am Gehegezaun ganz zutraulich niederlegten, um gestreichelt zu werden.

 

Nach dem leckeren Mittagessen und Austausch der Beobachtungen ging es wieder zurück, jedoch bereichert durch viele neue Beobachtungen und Erlebnisse in der Natur.

 

Vielen Dank an alle Teilnehmer des Jahres 2018, wir hoffen, Ihnen auch für 2019 wieder ein attraktives Programm bieten zu können.

 

Weitere Infos zum Wildpark "Tiergarten Weilburg" unter www.wildpark-weilburg.de

 

Text: Peter Fasel / Bilder: Martin Dietz

Die Rundwanderung

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Vom NABU Bundesverband

NABU wählt Feldlerche zum Vogel des     Jahres 2019

Typischer Agrarvogel im Sinkflug – Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“ startet

 

Mainz – Der NABU hat die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Mit der Auswahl verbindet der Verband die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Damit kürte der NABU die Feldlerche zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“ nach 1998.

 

„Diese Ehre wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil. Trotz aller Anstrengungen war die erste Wahl zum Vogel des Jahres leider nicht genug, um die Art zu retten. Denn der alarmierende Rückgang bei den Beständen dieses ehemaligen Allerweltsvogels setzte sich fort“, sagt Ann-Sybil Kuckuk, Naturschutzreferentin des NABU Rheinland-Pfalz. „Nur noch wenige kennen und hören den Gesang der Feldlerche am Himmel. Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage“, so Kuckuk.

 

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU fordert deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern. Derzeit fließen jährlich 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen überwiegend als pauschale Flächenprämien an Landwirte. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Diese Gelder müssen künftig statt in Massenproduktion gezielt für eine naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden, um Arten wie die Feldlerche zu retten. Bisher haben sich jedoch weder die Bundeskanzlerin noch ihre Agrarministerin Julia Klöckner am Verhandlungstisch in Brüssel klar dazu bekannt. Die Feldlerche – und mit ihr unsere ländlichen Lebensräume mit ihrer ganzen Artenvielfalt – haben jedoch nur eine Chance, wenn die Bundesregierung auf EU-Ebene die Weichen der Agrarpolitik richtig stellt.

 

NABU ruft bei der Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“ Bürgerinnen und Bürgern auf unter www.NeueAgrarpolitik.eu ihre Wünsche an eine Agrarreform EU-Parlamentariern aus ihrem Wahlkreis zu übermitteln und so zur Rettung der Feldlerche und anderer Feldvögel beizutragen.

 

Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände in einem deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent, wie offizielle Monitoringdaten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten belegen. Aus vielen Gebieten Deutschlands ist die Feldlerche bereits völlig verschwunden. Ein Bild, das sich so auch in Rheinland-Pfalz wiederspiegelt: hier ist der Jahresvogel mit 70.000-120.000 Brutpaaren ebenfalls noch häufig vertreten. Da seine Bestände aber im gleichen Maße abnehmen wie bundesweit, gilt er auch hier als gefährdet.

 

Die Nahrung der Feldlerche ist abhängig von den Jahreszeiten. In den kalten Monaten begnügt sie sich mit Pflanzenteilen und Sämereien. Im Frühling kommen Insekten, Regenwürmer oder andere Kleintiere dazu, die besonders für den Feldlerchen-Nachwuchs ein wichtiges  Kraftfutter sind.

 

Die Feldlerche kann in der heutigen Agrarlandschaft wegen der schnell und dicht aufwachsenden großflächigen Intensivkulturen oft nur noch eine Brut aufziehen. Wo auf riesigen Flächen nur noch undurchdringbares Wintergetreide, Raps oder Mais wachsen, fallen die überlebenswichtigen zweiten und dritten Bruten aus. Wenn die Lerchen deswegen auf die vegetationsfreien Fahrspuren im Feld ausweichen, werden sie häufig Opfer von Nesträubern oder von Maschinen überrollt. Heute fehlt meist die Auflockerung der Landschaft durch Brachen, Sommergetreide oder extensiv genutztes Grünland, wo die Vögel auch im späten Frühjahr noch brüten könnten. Hielten sich 1990 noch Brach- und Maisanbauflächen die Waage, gab es 2010 bereits zwanzig Mal mehr Maisflächen. Auch in Überwinterungsgebieten des Zugvogels haben sich die Nahrungsbedingungen für die Feldlerche durch die Intensivierung der Landwirtschaft und durch Pestizide weiter verschlechtert.

 

Der Feldlerche hilft dann auch ihre perfekte Tarnung nicht mehr. Mit nur 16 bis 18 Zentimetern Körperlänge und der beige bis rötlich-braunen Gefiederfärbung an der Oberseite ist sie im Stoppelfeld gut getarnt. Ihr einziger Schmuck besteht aus feinen, schwarzbraunen Längsstreifen und Strichen am Oberkopf und einer kleine Federhaube.

 

Unsere Ohren nehmen Feldlerchen eher wahr als die Augen. Die Männchen singen meist im Flug aus einer Höhe von 50 bis 200 Metern, wo sie mit bloßem Auge kaum mehr zu erkennen sind. Ihr scheinbar endlos tirilierender Gesang bildet die traditionelle Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. War es früher oft unmöglich, aus diesem Geräuschteppich einen einzelnen Vogel herauszuhören, ist es heute eine Freude, überhaupt eine Lerche zu hören. In manchen Gegenden ist der Himmel über den Feldern sogar bereits stumm.

Die Farbbroschüre „Vogel des Jahres 2019 – Die Feldlerche“ (Art. Nr.: 2527), DIN A5, 44 Seiten gibt es im NABU-Shop unter www.NABU-shop.de sowie unter www.lbv-shop.de

 

114 Euro von jedem EU-Bürger. Aber kaum Geld für naturverträgliche Landwirtschaft?

58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für Maßnahmen, die Vögel und Insekten retten. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik!

Ob Feldlerche, Hummel oder Schmetterling – auf unseren Äckern zwitschert, summt und flattert es immer weniger. Die intensive Landwirtschaft und eine verfehlte Agrarpolitik der EU tragen die Hauptschuld an diesem europaweiten Vogel- und Insektensterben. Es gibt viel zu wenig Anreize für Landwirte, naturverträglich zu wirtschaften. Stattdessen fließen milliardenschwere Subventionen überwiegend in die intensive Landwirtschaft. Die Folge: hohe Pestizidbelastungen und überdüngte, ausgeräumte Flächen ohne Hecken und Ackerrandstreifen.

Jetzt müssen wir dieses System verändern, wenn wir das Artensterben aufhalten wollen. Die derzeitigen Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik bieten uns die einmalige Chance, das Ruder noch herumzureißen. Schreiben Sie jetzt Ihrem Europa-Abgeordneten, dass wir eine neue Agrarpolitik brauchen – für Mensch und Natur!

Hier finden Sie weitere Infos, was schief läuft in Europas Landwirtschaft und wie wir sie naturverträglich gestalten können. Oder sie können sich dieses PDF direkt runterladen.

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Aktionsleitfaden Agrarkampagne 114 Euro
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NAJU-Gruppe Hundsangen sucht Projektleiter und Betreuer

Für weitere Infos wenden Sie sich bitte an Marcel Weidenfeller, Tel.: 06435 / 408351 oder

Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

Lesen sie mehr unter: Vogel des Jahres 2019

Wir stellen unser Projekt vor: Lebensraum Dorf – Vielfalt sorgt für Vielfalt

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