WILLKOMMEN BEIM NABU HUNDSANGEN

Für Mensch und Natur

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Veranstaltungstipp für Februar 2019:

Veranstaltung vom Donnerstag 07.02.2019, Referent - Luca Rausch, Köln

Wallmerod, Sitzungssaal der Verbandsgemeinde

Vegane Ernährung - gelebter Umweltschutz

Vegane Ernährung - das hört sich doch keiner an, ja vielleicht in Köln aber nicht im Westerwald,  in unserer Verbandsgemeinde ?! Das waren die Einwände bei der Jahresplanung am Fr 21. September 2018 für das Veranstaltungsprogramm in 2019. Aber ein Versuch war es ja Wert, schließlich ging es um die Auswirkungen auf unsere Ressourcen und die Umwelt - nicht jemanden zum Vegetarier oder Veganer zu vergewaltigen.

 

Nun war die Überraschung groß, 50 Teilnehmer haben den Sitzungsaal gefüllt und hörten interessiert dem Vortrag von Luca Rausch zu. Gebürtiger Hundsänger und lebt in Köln, seit 5 Jahren vegan nach dem er ein Video von Peta gesehen hat. Von da aus war es aus mit XXL-Schnitzel & Co. Seine Erlebnisse und die unterschiedlichen Gerichte die er gesehen und gegessen hat dokumentierte er nicht nur mit Bildern sondern mit Hintergrundinformationen aus Studien. Er ging auf die Zusatzpräparate genau so ein, wie auf die verstecken tierischen Produkte wie sie z.B. bei der Limonadenherstellung eingesetzt werden z.B. durch Fischblasen im Produktionsprozess. Oder wussten Sie, dass für 1kg Rindfleisch über 15.000 Liter Wasser benötigt werden. Warum wollen wir die Umwelt schonen - wenn die Industrie die vegetarischen und veganen Produkte in Kunststoffverpackungen verkauft? Nach dem Vortrag stellte er sich den kritischen Fragen der Zuhörer die weit über das Vegane hinaus gingen. Es gab Fragen dazu, ob Pflanzen nicht doch Empfindungen und Gefühle haben (ein Grund bei den Tieren warum viele Veganer werden) oder Kartoffeln mit ihrem Lectin doch auch unseren Darm angreifen, das es aus der Natur einen Grund gibt, dass Trauben Kerne haben und wir kernlose Trauben bevorzugen.

 

Zwischendurch wurden vegane Speisen durch die Reihen gereicht was Luca und seine Mutter vorbereitet hatten. Nach dem Vortrag wurde das "Vegane Buffet" eröffnet und jeder konnte probieren. Die leeren Teller und Schalen sprachen für sich. Ein gelungener Abend und ein erfolgreiches Experiment mit diesem Vortrag, zu zeigen, das Umwelt und Naturschutz nicht nur draußen vor der Tür - sondern auch bei uns drinnen stattfindet. Das kann man auch zweideutig auslegen, drinnen im Haus und "drinnen" bei uns im Kopf.

 

Text/Fotos: Martin Dietz

Luca Rausch und seine Mutter haben sich viel Mühe gegebn und eine schöne Auswahl an veganen Gerichten gezaubert - von "normalen Speisen optisch nicht zu unterscheiden.

Die Zuhörer waren begeistert und freuten sich nun auf das Testessen.

Wie man sehen konnte hat es wohl geschmeckt.

"Der Traum vom Biodorf" - im HR-Fernsehen vom 22.1.2019.

Nachtrag zu unserer NABU on Tour 2018 Veranstaltung vom 1.9.2018 beim Solawi-Sonnenhof in Braunfels/Neukirchen.

Es ist zwar schon 5 Monate her, aber vielleicht erinnern sich noch einige an unseren Ausflug zum Solawi-Sonnenhof auf unserer NABU on Tour 2018 Fahrt. Falk vom Sonnenhof hat uns mitgeteilt, dass nach fast einjähriger Dreharbeit auf dem Hof und im Dorf der Film "Der Traum vom Biodorf" nun fertig wurde, ein Film von Uli Pförtner. Die Ausstrahlung im hr-Fernsehen war bereits am 22.1.2019. Unten stehender Link/Button leitet Sie zu diesem Beitrag weiter und Sie können ihn in Ruhe genießen.

 

Viel Glück und Erfolg bei diesem Projekt wünscht weiterhin,

der NABU Hundsangen.

Foto: Martin Dietz
Foto: Martin Dietz

Veranstaltung vom Montag, 14. Januar 2019

Grünhaus - Vom Tagebau zum Naturparadies

Hundsangen, Foyer der Ollmersch-Halle

Mit über 30 Teilnehmern/innen fand  die erste Veranstaltung des NABU Hundsangen in diesem Jahr statt. Ein Vortrag über ein Naturparadies wie es entstehen kann, wenn der Barunkohletagebau eingestellt wird. Sicherlich auch interessant in Zeiten des Hambacher Forstes oder für die Tongruben in Westerwald. Projektleiter Stefan Röhrscheid führte  in seinem kurzweiligen und informativem Vortrag durch die Entstehungsgeschichte von Grünhaus, ein Projekt der NABU-Stiftung. Es führte und führt immer noch ein langer Weg mit vielen Hürden, um aus einer Mondlandschaft ein Naturparadies entstehen zu lassen. Noch ist erst  ein Teil des Gesamtprojektes so weit umgesetzt, dass es inzwischen auch für die Besucher auf eigne Faust erkundet werden kann. Inzwischen genießt das Naturparadies auch den Schutzstatus eines europäischen Vogelschutzgebietes. An diesem Projekt können sich alle beteiligen in dem Sie z.B. eine Patenschaft für ein Stück Wildnis übernehmen. Lesen sie die weiteren Kurzinfos nach der Bildergalerie.

Fotos: Martin Dietz

Grünhaus entdecken

Mit dem fast 2.000 Hektar großen Naturparadies Grünhaus ermöglichen wir in der Niederlausitz eine einzigartige Wildnisentwicklung im Zeitraffer. Über 3.000 Arten bietet das ehemalige Tagebaugebiet bereits eine Heimat, darunter Wiedehopf, Wolf und Kreuzkröte. Die Braunkohle wurde zum Auslöser einer grundlegenden Umgestaltung der Lausitz: Die Kohlebagger fraßen sich durch traditionelle Lausitzer Kulturlandschaft, gingen über Dörfer hinweg und schufen tiefe Löcher, wo einst Hügel und Wälder waren. 110 Quadratkilometer Kulturlandschaft wurden seit 1840 im Raum Lauchhammer - Finsterwalde abgebaggert und umgelagert. Doch was auf den ersten Blick wie die Entstehung einer lebensfeindlichen Mondlandschaft aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine einmalige Chance für die Natur.

 

Ein Platz an der Sonne für gefährdete Tier- und Pflanzenarten

Denn in den stillgelegten Tagebauen bei Lauchhammer finden viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten Lebensbedingungen, die in der sonst stark besiedelten Kulturlandschaft rar geworden sind. Die riesigen Abraumkippen werden durch keine Straßen zerschnitten. Die Kippenböden sind nährstoff- und schadstoffarm, wie es in Deutschland nur noch ganz selten anzutreffen ist.

Faszinierend ist die hohe Vielfalt an unterschiedlichsten Standorten, die oft auf kleinstem Raum wechseln. Hier formen noch Naturkräfte wie Wind, Regen und aufsteigendes Grundwasser dynamisch eine Landschaft, wie dies in der streng reglementierten Kulturlandschaft schon lange nicht mehr erlebbar ist. Viele stark gefährdete Arten finden in der hier entstehenden Landschaft auf Jahrzehnte hinaus ideale Lebensräume.

Rohrweihen jagen über dem Schilf der sich langsam mit Wasser füllenden Restlöcher. Die Ufer dieser Seen brechen teils steil ab und bieten so Eisvogel, Uferschwalbe und seltenen Hautflüglern gute Brutplätze. Auf den angrenzenden Flächen können sich natürliche Wälder mit einer hohen Strukturvielfalt entwickeln. Und immer wieder bilden sich durch Wind- und Wassererosion neue Standorte, auf denen der Zyklus der Lebens erneut beginnen kann.

 

Die größte Landschaftsbaustelle Europas

Nach dem Abzug der Bagger wurde in der Lausitz über die Möglichkeiten zur künftigen Nutzung des Abbaugeländes nachgedacht. Große Flächenanteile wurden für neu zu begründende Wirtschaftswälder und Landwirtschaftsflächen vorgesehen. Auch auf das Engagement des NABU ist es zurückzuführen, dass bei der Planung der Neugestaltung 15 Prozent der Flächen für eine Nachnutzung durch den Naturschutz reserviert wurden.

Zwischen 2003 und 2006 hat die NABU-Stiftung im brandenburgischen Teil der Niederlausitz einen Teil dieser wertvollen Bergbaufolgelandschaft in einer Gesamtgröße von rund 1.930 Hektar gekauft. Die NABU-Stiftung sieht sich hier in ihrer Verantwortung für das nationale Naturerbe und setzt sich für eine schonende Sanierung der ehemaligen Tagebauflächen in Grünhaus ein. Auf diesen Flächen kann Natur wieder Natur sein, soweit das Auge reicht.

 

Grünhaus-Patenschaft

 

Bewahren Sie ein Stück Wildnis!

 

Mit einer Grünhaus-Patenschaft bewahren Sie Ihr ganz eigenes Stück Wildnis im Naturparadies Grünhaus.

Schon 6 Euro im Monat helfen uns, einen Hektar in Grünhaus zu schützen. Dafür nehmen Sie unmittelbar an der Wiederbesiedlung des 2.000 Hektar großen ehemaligen Tagebaugeländes teil.

Auch wir, der NABU Hundsangen sind Pate geworden, machen Sie mit!

4. Juni 2018 – Endlich ist es soweit. Nach 15 Jahren können Besucher auf eigene Faust das Niederlausitzer Naturparadies Grünhaus kennenlernen. Jahrelang war das ehemalige Tagebaugebiet bei Finsterwalde für die Öffentlichkeit wegen der Gefahr von Rutschungen und Sackungen gesperrt. Nur im Rahmen von Führungen konnten Naturfreunde das NABU-Schutzgebiet betreten. Nun hat der Bergbausanierer LMBV etwa 230 Hektar freigegeben, so dass Besucher Randbereiche der 2.000 Hektar großen Bergbaufolgelandschaft selbstständig erkunden können. Ende Mai weihte das Projektbüro Grünhaus den neuen Wanderweg mit Infotafeln offiziell ein. Die Aufstellung der Schautafeln erfolgte dank einer Förderung der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ sowie in enger Abstimmung mit der LMBV.

Fotos: NABU Netz, Stefan Röhrscheid, Frauke Hennek, Frank Leo


Download
Grünhaus Broschüre (niedrige Auflösung) als Download, hohe Auflösung als Download auf der Grünhaus Homepage.
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Vom NABU Bundesverband

NABU wählt Feldlerche zum Vogel des     Jahres 2019

Typischer Agrarvogel im Sinkflug – Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“ startet

 

Mainz – Der NABU hat die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Mit der Auswahl verbindet der Verband die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Damit kürte der NABU die Feldlerche zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“ nach 1998.

 

„Diese Ehre wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil. Trotz aller Anstrengungen war die erste Wahl zum Vogel des Jahres leider nicht genug, um die Art zu retten. Denn der alarmierende Rückgang bei den Beständen dieses ehemaligen Allerweltsvogels setzte sich fort“, sagt Ann-Sybil Kuckuk, Naturschutzreferentin des NABU Rheinland-Pfalz. „Nur noch wenige kennen und hören den Gesang der Feldlerche am Himmel. Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage“, so Kuckuk.

 

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU fordert deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern. Derzeit fließen jährlich 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen überwiegend als pauschale Flächenprämien an Landwirte. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Diese Gelder müssen künftig statt in Massenproduktion gezielt für eine naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden, um Arten wie die Feldlerche zu retten. Bisher haben sich jedoch weder die Bundeskanzlerin noch ihre Agrarministerin Julia Klöckner am Verhandlungstisch in Brüssel klar dazu bekannt. Die Feldlerche – und mit ihr unsere ländlichen Lebensräume mit ihrer ganzen Artenvielfalt – haben jedoch nur eine Chance, wenn die Bundesregierung auf EU-Ebene die Weichen der Agrarpolitik richtig stellt.

 

NABU ruft bei der Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“ Bürgerinnen und Bürgern auf unter www.NeueAgrarpolitik.eu ihre Wünsche an eine Agrarreform EU-Parlamentariern aus ihrem Wahlkreis zu übermitteln und so zur Rettung der Feldlerche und anderer Feldvögel beizutragen.

 

Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände in einem deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent, wie offizielle Monitoringdaten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten belegen. Aus vielen Gebieten Deutschlands ist die Feldlerche bereits völlig verschwunden. Ein Bild, das sich so auch in Rheinland-Pfalz wiederspiegelt: hier ist der Jahresvogel mit 70.000-120.000 Brutpaaren ebenfalls noch häufig vertreten. Da seine Bestände aber im gleichen Maße abnehmen wie bundesweit, gilt er auch hier als gefährdet.

 

Die Nahrung der Feldlerche ist abhängig von den Jahreszeiten. In den kalten Monaten begnügt sie sich mit Pflanzenteilen und Sämereien. Im Frühling kommen Insekten, Regenwürmer oder andere Kleintiere dazu, die besonders für den Feldlerchen-Nachwuchs ein wichtiges  Kraftfutter sind.

 

Die Feldlerche kann in der heutigen Agrarlandschaft wegen der schnell und dicht aufwachsenden großflächigen Intensivkulturen oft nur noch eine Brut aufziehen. Wo auf riesigen Flächen nur noch undurchdringbares Wintergetreide, Raps oder Mais wachsen, fallen die überlebenswichtigen zweiten und dritten Bruten aus. Wenn die Lerchen deswegen auf die vegetationsfreien Fahrspuren im Feld ausweichen, werden sie häufig Opfer von Nesträubern oder von Maschinen überrollt. Heute fehlt meist die Auflockerung der Landschaft durch Brachen, Sommergetreide oder extensiv genutztes Grünland, wo die Vögel auch im späten Frühjahr noch brüten könnten. Hielten sich 1990 noch Brach- und Maisanbauflächen die Waage, gab es 2010 bereits zwanzig Mal mehr Maisflächen. Auch in Überwinterungsgebieten des Zugvogels haben sich die Nahrungsbedingungen für die Feldlerche durch die Intensivierung der Landwirtschaft und durch Pestizide weiter verschlechtert.

 

Der Feldlerche hilft dann auch ihre perfekte Tarnung nicht mehr. Mit nur 16 bis 18 Zentimetern Körperlänge und der beige bis rötlich-braunen Gefiederfärbung an der Oberseite ist sie im Stoppelfeld gut getarnt. Ihr einziger Schmuck besteht aus feinen, schwarzbraunen Längsstreifen und Strichen am Oberkopf und einer kleine Federhaube.

 

Unsere Ohren nehmen Feldlerchen eher wahr als die Augen. Die Männchen singen meist im Flug aus einer Höhe von 50 bis 200 Metern, wo sie mit bloßem Auge kaum mehr zu erkennen sind. Ihr scheinbar endlos tirilierender Gesang bildet die traditionelle Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. War es früher oft unmöglich, aus diesem Geräuschteppich einen einzelnen Vogel herauszuhören, ist es heute eine Freude, überhaupt eine Lerche zu hören. In manchen Gegenden ist der Himmel über den Feldern sogar bereits stumm.

Die Farbbroschüre „Vogel des Jahres 2019 – Die Feldlerche“ (Art. Nr.: 2527), DIN A5, 44 Seiten gibt es im NABU-Shop unter www.NABU-shop.de sowie unter www.lbv-shop.de

 

114 Euro von jedem EU-Bürger. Aber kaum Geld für naturverträgliche Landwirtschaft?

58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für Maßnahmen, die Vögel und Insekten retten. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik!

Ob Feldlerche, Hummel oder Schmetterling – auf unseren Äckern zwitschert, summt und flattert es immer weniger. Die intensive Landwirtschaft und eine verfehlte Agrarpolitik der EU tragen die Hauptschuld an diesem europaweiten Vogel- und Insektensterben. Es gibt viel zu wenig Anreize für Landwirte, naturverträglich zu wirtschaften. Stattdessen fließen milliardenschwere Subventionen überwiegend in die intensive Landwirtschaft. Die Folge: hohe Pestizidbelastungen und überdüngte, ausgeräumte Flächen ohne Hecken und Ackerrandstreifen.

Jetzt müssen wir dieses System verändern, wenn wir das Artensterben aufhalten wollen. Die derzeitigen Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik bieten uns die einmalige Chance, das Ruder noch herumzureißen. Schreiben Sie jetzt Ihrem Europa-Abgeordneten, dass wir eine neue Agrarpolitik brauchen – für Mensch und Natur!

Hier finden Sie weitere Infos, was schief läuft in Europas Landwirtschaft und wie wir sie naturverträglich gestalten können. Oder sie können sich dieses PDF direkt runterladen.

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Aktionsleitfaden Agrarkampagne 114 Euro
Aktionsleitfaden_Agrarkampagne_114Euro.p
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NAJU-Gruppe Hundsangen sucht Projektleiter und Betreuer

Für weitere Infos wenden Sie sich bitte an Marcel Weidenfeller, Tel.: 06435 / 408351 oder

Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

Lesen sie mehr unter: Vogel des Jahres 2019

Wir stellen unser Projekt vor: Lebensraum Dorf – Vielfalt sorgt für Vielfalt

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