WILLKOMMEN BEIM NABU HUNDSANGEN

Für Mensch und Natur

Veranstaltungstipp im Februar:

Download
Infoflyer Fairpachten zum Download
Fairpachten_Flyer_1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 942.5 KB

Einladung zur Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe Hundsangen

Mit Präsentation zur Lebensweise der Turteltaube, Vogel des Jahres 2020

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Naturschutzbund Deutschland e. V., NABU-Gruppe Hundsangen werden alle Mitglieder am Freitag, den 6. März 2020, ab 19:00 Uhr ins Foyer der Ollmersch-Halle in die Günterstr. 11 nach 56414 Hundsangen ganz herzlich eingeladen.

 

Öffentlicher Vortrag: 19:00 - 19:45 Uhr „Turteltaube - Vogel des Jahres 2020“

(PowerPoint-Präsentation) mit Leander Hoffmann, Obererbach.

 

Folgende Punkte sind ab 19:45 Uhr in der Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe Hundsangen vorgesehen:

Begrüßung zur JHV und Anträge zur Tagesordnung, Ehrung der Verstorbenen, Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder / Danksagung, Protokoll JHV 2019 und Tätigkeitsbericht 2019 / Rückblick, Kassenbericht 2019 des Kassierers, Bericht der Kassenprüfer und Aussprache über Protokoll JHV 2019/Tätigkeitsbericht 2019 sowie über den Kassenbericht 2019, Bericht aus der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald (Jonas Krause-Heiber, Koblenz), Beratung und Beschluss über eine neue NABU-Gruppensatzung (hierzu werden die Mitglieder gebeten,

die NABU Hundsangen-Mustersatzung auf unserer Homepage www.nabu-hundsangen.de → Wir über uns → Vereinsarbeit → Satzung durchzulesen und Änderungswünsche an der JHV vorzubringen), Sonstiges, Bilderkiste (Bitte bringen Sie eigene Naturaufnahmen oder interessante Begebenheiten aus dem Jahr 2019 in digitalen Bildern auf einen USB-Stick mit), NABU-Jahresrückblick 2019 (Powerpoint-Präsentation) mit Marcel Weidenfeller,

Hundsangen.

Der Vorstand der NABU-Gruppe Hundsangen hofft auf eine rege Teilnahme an unserer diesjährigen Hauptversammlung und freut sich viele Mitglieder an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Download
Satzung NABU Hundsangen 2020
Satzung NABU Hundsangen_neu_2020.doc
Microsoft Word Dokument 111.0 KB


Heimat unter der Lupe:

Heimat unter der Lupe: Veränderung der Westerwälder Vogelwelt im „Auf und Ab“ von 200 Jahren

Der Naturschutzbund Hundsangen (NABU) hatte zu einem Vortrag ins Foyer der Ollmersch-Halle nach Hundsangen eingeladen. Diesmal ging es bei der sehr gut besuchten Veranstaltung um die Untersuchung der Vogelwelt in zwei Jahrhunderten. Referent des Abends war Antonius Kunz aus Nister von der „Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz“ (GNOR).

Nach Antonius Kunz und weiteren Vogelkundlern hat sich in den zurückliegenden Jahrhunderten die Vogelwelt des Westerwaldes in ihrer Artenzusammensetzung erkennbar verändert. Die Veränderungen betreffen sowohl Zuwanderungen wie auch Verluste bei den Brutvogelarten. Diese Veränderungen im Westerwald wurde vom Vogelexperten Kunz geschichtlich dokumentiert und mit Beispielen eindrucksvoll vorgestellt. Danach ist der Rückgang der Vogelarten weitgehend im Agrarland bzw. im Grünland und auf intensiv genutzten Flächen erfolgt und viele Arten sind bereits als Brutvögel verschwunden beziehungsweise werden nur noch in den Zugzeiten beobachtet.

Flurbereinigungen, Vergrößerungen der Acker- bzw. Feld-Schläge, Entwässerung von Nasswiesen, intensiverer Einsatz mineralischer Düngung, der Wegfall von Kleinstrukturen und der Wechsel von Heugewinnung zu Grünsilage und Maisanbau sind aktuell wie auch in den zurückliegenden Jahren auch nach Antonius Kunz die Hauptursachen für den Rückgang der Arten, und das nicht nur im Westerwald. Der Rückgang zahlreicher Feld- und Wiesenvögel wie Feldlerche und Braunkehlchen ist hierauf zurückzuführen. Auch der Kiebitz hat sein Vorkommen in der Verbandsgemeinde Wallmerod seit 28 Jahren aufgegeben. Weitere Wiesenvögel wie Bekassine, Wachtelkönig und Wiesenpieper sind sogar in großen Teilen des Westerwaldes und in vielen Naturschutzgebieten nur noch auf dem Durchzug im Frühjahr und Herbst zu beobachten.

Vögel des Waldes wurden aber auch durch neu eingebrachte Wirtschaftsbaumarten wie Fichte, Lärche oder Pappeln begünstigt. Gerade Fichten werden aber aktuell außerordentlich stark von Borkenkäfern befallen, die mehrere Generationen im Jahr bilden und dann die Wirtschaftlichkeit unserer Wälder beeinträchtigen. Während die Einführung der Fichte zur Einwanderung von Tannen- und Haubenmeise, Tannenhäher, Kreuzschnabel und Goldhähnchen geführt hat, sind deren Bestände durch das flächenhafte Absterben der Fichten massiv betroffen. In den heute älteren Eichen-, Buchen- und Mischwäldern hat die Anzahl von Spechten und Eulen durch das Älterwerden der Waldbestände erkennbar zugenommen. In älteren Mischwäldern wie z. B. im Gemeindewald von Hundsangen, können heute alte Eichen bewundert werden, die mit einem Alter von 250 Jahren und einem Umfang bis 5 m ein wahrer Blickfang darstellen.

Durch Untersuchungen, Erfassung und Veröffentlichungen wird dazu beigetragen, dass Beobachtungen und Veränderungen in der Natur dokumentiert, publiziert und so einem größeren Teil der Bevölkerung oder der Verwaltung zugänglich gemacht werden. So konnten mit Hilfe von Förderprogrammen mit der Landwirtschaft im Grünland und im Wald wichtige Erfolge für den Vogelschutz in europäischen FFH-Gebieten erzielt werden. Mit diesem Wissen tragen auch Antonius Kunz sowie viele weitere ehrenamtlich arbeitende Naturbeobachter und Naturschutzverbände durch ihre Tätigkeit und Anregungen bzw. Hinweise zum Schutz der großen Artenvielfalt des Westerwaldes bei.

 

Fotos: Marcel Weidenfeller

Download
Die Vogelarten des Westerwaldes
Pressenachbericht_Westerwälder Vogelwel
JPG Bild 108.3 KB

Naturschutz an der Westerwälder Seenplatte

Expertenaustausch zur Westerwälder Seenplatte fand in Hachenburg statt

Hachenburg, 20.1.2020

 

Ein Expertenaustausch zum Erhalt und zur weiteren Entwicklung der sieben Seen der Westerwälder Seenplatte fand jetzt in Hachenburg statt. Eingeladen hierzu hatten als Flächeneigentümerin die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe sowie der NABU-Landesverband Rheinland-Pfalz. Rund 30 Naturschutzexperten und -expertinnen aus dem ehrenamtlichen Naturschutz konnten Stiftungsvorsitzender Christian Unselt und NABU-Landesvorsitzende Cosima Lindemann im Gasthaus „Zur Krone“ in Hachenburg begrüßen.

 

Ende letzten Jahres war als erster wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des Gebietes der Kauf der sieben Weiher durch die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe erfolgt. Jetzt liegt der Fokus der NABU-Stiftung auf dem Erhalt und der weiteren Entwicklung dieses Natur-Juwels im Westerwald. In den kommenden Prozess möchte der NABU neben seinen zahlreichen ehrenamtlich Aktiven vor Ort möglichst viele weitere Naturschutzexpertinnen und -experten aus der Region einbinden. Auf der Tagesordnung des Expertenaustauschs in Hachenburg standen neben der Erreichung konkreter Naturschutzziele auch Fragen der Wasserbewirtschaftung und eines naturbezogenen, nachhaltigen Tourismus in diesem besonderen Naturraum. Zur Erörterung und Planung konkreter Maßnahmen an der Westerwälder Seenplatte wird der NABU zukünftig weitere Expertenaustausche organisieren.

 

Der Kauf der Westerwälder Seen gelang über Fördergelder des Landes Rheinland-Pfalz sowie durch Spenden privater Naturfreunde und lokaler Akteure wie der PSD-Bank, die 10.000 Euro für die Westerwälder Seen spendete.

 

Für weitere Informationen: www.naturerbe.nabu.de

Bernd Schittler, Vorstandsvorsitzender, und Guido Nördershäuser, Aufsichtsratsmitglied der PSD Bank Koblenz eG übergeben am 20.01.2020 einen Spendenscheck an Cosima Lindemann, Vorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz (Foto: Dorothee Dümig)
Bernd Schittler, Vorstandsvorsitzender, und Guido Nördershäuser, Aufsichtsratsmitglied der PSD Bank Koblenz eG übergeben am 20.01.2020 einen Spendenscheck an Cosima Lindemann, Vorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz (Foto: Dorothee Dümig)

Weitere Infos auf unserer Homepage unter der Rubrik "Naturschutzgebiete" - "Westerwälder Seenplatte". Siehe Button:


Ihre Spende für die Natur -

Bei jedem Online-Einkauf, auch wenn Sie Ihren Garten naturnah und insektenfreundlich gestalten wollen. Ohne Mehraufwand, ohne Mehrkosten für Sie, denken Sie an uns! DANKE!

 

Ab ins Beet :-) und dabei an uns denken und über gooding einkaufen.

Unterstützen Sie die Naturschutzarbeit des NABU Hundsangen vor Ort,

ganz einfach beim Onlineshoppen und kostenlos für Sie mit Gooding, oder direkt über Gooding spenden (Mit Spendenbescheinigung, steuerlich absetzbar, sichere Datenübertragung). Es geht ganz einfach, direkt auf die Gooding Anzeige auf der rechten Seite klicken. Weitere Infos zu Gooding und unseren Projekten finden Sie in der linken Spalte unter der Rubrik „Mit Godding spenden

Machen Sie mit ! Und fangen direkt an!

Jetzt auch über die Gooding App per iPhone oder Android kaufen und spenden zugleich. Klicken Sie auf "Spenden mit Gooding"


NABU wählt Turteltaube zum Vogel des Jahres 2020

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Ihre Lebensbedingungen sind allerdings weniger romantisch: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Besonders durch die industrielle Landwirtschaft haben sich die Bedingungen für die Turteltaube verschlechtert.

Doch auch ein zweiter Punkt bedroht die Turteltaube. Als einzige Langstreckenzieherin unter unseren Tauben verbringt sie ihren Winter in Afrika. Doch durch illegale und legale Jagd ist sie auf ihrem Zugweg massiv gefährdet. Allein in der EU werden jährlich rund zwei Millionen Turteltauben getötet. Mit einer Petition wollen wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auffordern, sich bei der EU für einen Jagdstopp einzusetzen.

 

(Text von der NABU Homepage)



Vom NABU Bundesverband

Wir stellen unser Projekt vor: Lebensraum Dorf – Vielfalt sorgt für Vielfalt

Klicken Sie auf das Logo für weitere Infos.

Vielfalt sorgt für Vielfalt - Bewerben sie sich jetzt für 2020

NAJU-Gruppe Hundsangen sucht Projektleiter und Betreuer

Für weitere Infos wenden Sie sich bitte an Marcel Weidenfeller, Tel.: 06435 / 408351 oder