Liebe Natur- und Heimatfreunde,

 

zusammen mit den Naturfreunden in der Verbandsgemeinde Wallmerod und ihren Anregungen haben wir einen neuen Veranstaltungskalender zusammengestellt. Wir wollen kleine und große Naturfreunde einladen, unter den Themen auszuwählen und dann mit uns die aufregende Natur hautnah kennen zu lernen. Naturexperten bieten direkte Informationen über Landschaften, Pflanzen und Tiere. An festen Startpunkten treffen wir uns zum Erleben unserer Wälder, bunter Blumenwiesen oder nächtlicher Jäger. Darüber hinaus werden bei Führungen oder Obstbaum-schnittkursen „gartentaugliche“ Kenntnisse weitergegeben. Naturbegegnungen liefern einen spannenden Ausgleich im hektischen Alltag. Viele weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie auf den Internetseiten der NABU-Gruppe Hundsangen und der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald sowie in der Presse.

 

 

Möchten Sie auch in den NABU-Verteiler aufgenommen

werden um frühzeitig auf Veranstaltungen hingewiesen zu

werden, oder das Jahresprogramm in gedruckter Form per Post zu bekommen, dann wenden Sie sich an Marcel Weidenfeller unter Tel.: 06435/408351 oder

celes.nabu-hundsangen@gmx.de

 

Titelfoto: Marcel Weidenfeller

Neues Betreuungsgebiet/ Projekt, ökologische Aufwertung einer Wiesenfläche -
NABU Hundsangen gestaltet Lebensräume !

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NABU wählt Turteltaube zum Vogel des Jahres 2020

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Ihre Lebensbedingungen sind allerdings weniger romantisch: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Besonders durch die industrielle Landwirtschaft haben sich die Bedingungen für die Turteltaube verschlechtert.

Doch auch ein zweiter Punkt bedroht die Turteltaube. Als einzige Langstreckenzieherin unter unseren Tauben verbringt sie ihren Winter in Afrika. Doch durch illegale und legale Jagd ist sie auf ihrem Zugweg massiv gefährdet. Allein in der EU werden jährlich rund zwei Millionen Turteltauben getötet. Mit einer Petition wollen wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auffordern, sich bei der EU für einen Jagdstopp einzusetzen.

 

(Text von der NABU Homepage)


NABU-Stiftung kauft Gewässer der Westerwälder Seenplatte

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

Sieben Seen dauerhaft für die Natur und die Region gesichert

Steinebach an der Wied/Berlin, Mittwoch 20.11.2019

 

Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe hat die sieben Seen der Westerwälder Seenplatte bei Dreifelden erworben. Insgesamt 228 Hektar Gewässer und Ufersaum konnten so dauerhaft für die Natur und für die Region gesichert werden.
Entstanden im 17. Jahrhundert, dienten die sieben Weiher ursprünglich der Karpfenzucht. Heute ist die Westerwälder Seenplatte Heimat vieler teils seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und ein europaweit bedeutsamer Rastplatz für zahlreiche Zugvögel. Zu den Brutvogelarten der Seenplatte gehören z. B. Zwergtaucher, Rothalstaucher, Wasserralle und Teichrohrsänger. Auf dem Vogelzug rasten und fressen Watvögel wie Bekassine und Alpenstrandläufer auf den Schlammflächen an den Rändern der Gewässer. „Mit dem Kauf der Westerwälder Seen möchten wir die Gewässer für eine beeindruckende Vielfalt an Wasservögeln und Zugvögeln dauerhaft bewahren“, so Christian Unselt, Vorsitzender der NABU-Stiftung bei der heutigen Vorstellung des Flächenkaufs. Möglichkeiten des naturbezogenen Tourismus und des Naturerlebens sollen bei der Gewässerentwicklung Berücksichtigung finden. Ganz im Sinne des NABU-Slogans "Für Mensch und Natur" werde sich die NABU-Stiftung darum bemühen, die Menschen und Besucher der Region in den Schutz der Natur einzubinden.
Der Flächenkauf durch die NABU-Stiftung mit Hilfe von Fördergeldern ist der erste Schritt bei der Flächenentwicklung, die sich aus verschiedenen Einzelmaßnahmen zusammensetzen wird. So werden die notwendigen wasserbaulichen Maßnahmen zum Erhalt der Gewässer sowie die Aufwertungen von Lebensräumen in enger Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord umgesetzt. Für die Erarbeitung eines Maßnahmenpaketes zur Umweltbildung und zur Entwicklung eines naturnahen, nachhaltigen Tourismus wird die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe zusammen mit dem NABU Rheinland-Pfalz einen Dialog mit Naturschützern, Kommunen und Anbietern touristischer Angebote beginnen.
„Aus Sicht des NABU Rheinland-Pfalz ist der Erwerb der Westerwälder Seen durch die NABU-Stiftung einer der größten Erfolge im Naturschutz des rechtsrheinischen Rheinland-Pfalz der letzten Jahrzehnte“, so Cosima Lindemann, Vorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz. Zusammen mit seinen NABU-Gruppen in der Region und den vielen ehrenamtlich engagierten NABU-Mitgliedern vor Ort freut sich der NABU Rheinland-Pfalz über das Engagement der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe zum Schutz und Erhalt dieses Eldorados für Vögel im Westerwald. Im Besitz der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe befinden sich bundesweit mittlerweile über 20.300 Hektar Fläche.

 

Weitere Informationen:

Zu weiteren Fragen aktualisieren wir unsere Informationen auf der Homepage unserer Regionalstelle. Bitte folgen Sie dem Link/Button. Danke.



Spenden für die WW-Seenplatte.

Trotz umfangreicher Förderungen muss die NABU-Stiftung für den Kauf die große Summe von rund 138.000 Euro aufbringen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses wichtige Naturschutzprojekt mit Ihrer Spende an die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe unterstützen würden

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

Wallmerod, 28.03.2019

NABU Hundsangen erhält den Ehrenamtspreis 2019 der Verbandsgemeinde Wallmerod!

114 Euro von jedem EU-Bürger. Aber kaum Geld für naturverträgliche Landwirtschaft?

58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für Maßnahmen, die Vögel und Insekten retten. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik!

Ob Feldlerche, Hummel oder Schmetterling – auf unseren Äckern zwitschert, summt und flattert es immer weniger. Die intensive Landwirtschaft und eine verfehlte Agrarpolitik der EU tragen die Hauptschuld an diesem europaweiten Vogel- und Insektensterben. Es gibt viel zu wenig Anreize für Landwirte, naturverträglich zu wirtschaften. Stattdessen fließen milliardenschwere Subventionen überwiegend in die intensive Landwirtschaft. Die Folge: hohe Pestizidbelastungen und überdüngte, ausgeräumte Flächen ohne Hecken und Ackerrandstreifen.

Jetzt müssen wir dieses System verändern, wenn wir das Artensterben aufhalten wollen. Die derzeitigen Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik bieten uns die einmalige Chance, das Ruder noch herumzureißen. Schreiben Sie jetzt Ihrem Europa-Abgeordneten, dass wir eine neue Agrarpolitik brauchen – für Mensch und Natur!

Hier finden Sie weitere Infos, was schief läuft in Europas Landwirtschaft und wie wir sie naturverträglich gestalten können. Oder sie können sich dieses PDF direkt runterladen.

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Aktionsleitfaden Agrarkampagne 114 Euro
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Grünhaus-Patenschaft

 

Bewahren Sie ein Stück Wildnis!

 

Mit einer Grünhaus-Patenschaft bewahren Sie Ihr ganz eigenes Stück Wildnis im Naturparadies Grünhaus.

Schon 6 Euro im Monat helfen uns, einen Hektar in Grünhaus zu schützen. Dafür nehmen Sie unmittelbar an der Wiederbesiedlung des 2.000 Hektar großen ehemaligen Tagebaugeländes teil.

Auch wir, der NABU Hundsangen sind Pate geworden, machen Sie mit!