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NABU wählt Turteltaube zum Vogel des Jahres 2020

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Ihre Lebensbedingungen sind allerdings weniger romantisch: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Besonders durch die industrielle Landwirtschaft haben sich die Bedingungen für die Turteltaube verschlechtert.

Doch auch ein zweiter Punkt bedroht die Turteltaube. Als einzige Langstreckenzieherin unter unseren Tauben verbringt sie ihren Winter in Afrika. Doch durch illegale und legale Jagd ist sie auf ihrem Zugweg massiv gefährdet. Allein in der EU werden jährlich rund zwei Millionen Turteltauben getötet. Mit einer Petition wollen wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auffordern, sich bei der EU für einen Jagdstopp einzusetzen.

 

(Text von der NABU Homepage)


Naturschutz an der Westerwälder Seenplatte

Expertenaustausch zur Westerwälder Seenplatte fand in Hachenburg statt

Hachenburg, 20.1.2020

 

Ein Expertenaustausch zum Erhalt und zur weiteren Entwicklung der sieben Seen der Westerwälder Seenplatte fand jetzt in Hachenburg statt. Eingeladen hierzu hatten als Flächeneigentümerin die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe sowie der NABU-Landesverband Rheinland-Pfalz. Rund 30 Naturschutzexperten und -expertinnen aus dem ehrenamtlichen Naturschutz konnten Stiftungsvorsitzender Christian Unselt und NABU-Landesvorsitzende Cosima Lindemann im Gasthaus „Zur Krone“ in Hachenburg begrüßen.

 

Ende letzten Jahres war als erster wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des Gebietes der Kauf der sieben Weiher durch die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe erfolgt. Jetzt liegt der Fokus der NABU-Stiftung auf dem Erhalt und der weiteren Entwicklung dieses Natur-Juwels im Westerwald. In den kommenden Prozess möchte der NABU neben seinen zahlreichen ehrenamtlich Aktiven vor Ort möglichst viele weitere Naturschutzexpertinnen und -experten aus der Region einbinden. Auf der Tagesordnung des Expertenaustauschs in Hachenburg standen neben der Erreichung konkreter Naturschutzziele auch Fragen der Wasserbewirtschaftung und eines naturbezogenen, nachhaltigen Tourismus in diesem besonderen Naturraum. Zur Erörterung und Planung konkreter Maßnahmen an der Westerwälder Seenplatte wird der NABU zukünftig weitere Expertenaustausche organisieren.

 

Der Kauf der Westerwälder Seen gelang über Fördergelder des Landes Rheinland-Pfalz sowie durch Spenden privater Naturfreunde und lokaler Akteure wie der PSD-Bank, die 10.000 Euro für die Westerwälder Seen spendete.

 

Für weitere Informationen: www.naturerbe.nabu.de

Bernd Schittler, Vorstandsvorsitzender, und Guido Nördershäuser, Aufsichtsratsmitglied der PSD Bank Koblenz eG übergeben am 20.01.2020 einen Spendenscheck an Cosima Lindemann, Vorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz (Foto: Dorothee Dümig)
Bernd Schittler, Vorstandsvorsitzender, und Guido Nördershäuser, Aufsichtsratsmitglied der PSD Bank Koblenz eG übergeben am 20.01.2020 einen Spendenscheck an Cosima Lindemann, Vorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz (Foto: Dorothee Dümig)

Weitere Infos auf unserer Homepage unter der Rubrik "Naturschutzgebiete" - "Westerwälder Seenplatte". Siehe Button:


Wallmerod, 28.03.2019

NABU Hundsangen erhält den Ehrenamtspreis 2019 der Verbandsgemeinde Wallmerod!

114 Euro von jedem EU-Bürger. Aber kaum Geld für naturverträgliche Landwirtschaft?

58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für Maßnahmen, die Vögel und Insekten retten. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik!

Ob Feldlerche, Hummel oder Schmetterling – auf unseren Äckern zwitschert, summt und flattert es immer weniger. Die intensive Landwirtschaft und eine verfehlte Agrarpolitik der EU tragen die Hauptschuld an diesem europaweiten Vogel- und Insektensterben. Es gibt viel zu wenig Anreize für Landwirte, naturverträglich zu wirtschaften. Stattdessen fließen milliardenschwere Subventionen überwiegend in die intensive Landwirtschaft. Die Folge: hohe Pestizidbelastungen und überdüngte, ausgeräumte Flächen ohne Hecken und Ackerrandstreifen.

Jetzt müssen wir dieses System verändern, wenn wir das Artensterben aufhalten wollen. Die derzeitigen Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik bieten uns die einmalige Chance, das Ruder noch herumzureißen. Schreiben Sie jetzt Ihrem Europa-Abgeordneten, dass wir eine neue Agrarpolitik brauchen – für Mensch und Natur!

Hier finden Sie weitere Infos, was schief läuft in Europas Landwirtschaft und wie wir sie naturverträglich gestalten können. Oder sie können sich dieses PDF direkt runterladen.

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Aktionsleitfaden Agrarkampagne 114 Euro
Aktionsleitfaden_Agrarkampagne_114Euro.p
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Grünhaus-Patenschaft

 

Bewahren Sie ein Stück Wildnis!

 

Mit einer Grünhaus-Patenschaft bewahren Sie Ihr ganz eigenes Stück Wildnis im Naturparadies Grünhaus.

Schon 6 Euro im Monat helfen uns, einen Hektar in Grünhaus zu schützen. Dafür nehmen Sie unmittelbar an der Wiederbesiedlung des 2.000 Hektar großen ehemaligen Tagebaugeländes teil.

Auch wir, der NABU Hundsangen sind Pate geworden, machen Sie mit!