NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald in Zusammenarbeit mit Greenpeace e.V. präsentiert:

An den Rändern des Horizonts - Eine Reise zu den indigenen Gemeinschaften und verborgenen Schönheiten unserer Erde.

Von Naturfotograf Markus Mauthe am Mittwoch 20. November, 19:30 - 22:00 Uhr

Veranstalter: NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald in Zusammenarbeit mit Greenpeace e.V.
Leitung:
Naturfotograf Markus Mauthe

Veranstaltungsort: 56581 Kurtscheid, Wiedhöhenhalle, Schulstraße

Teilnahmebeitrag: kostenfrei, über eine Spende freuen wir uns sehr.

Info: NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald, 02602-970133, info@nabu-westerwald.de

Seit 30 Jahren bereist der Naturfotograf Markus Mauthe die letzten Winkel der Erde fernab bekannter Reiserouten. Für sein neues Projekt machte er sich auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen leben. Das Ergebnis dieser Expeditionen ist eine einzigartige multimediale Live-Show mit packenden Bildern, die einen spannenden Ausschnitt der kulturellen und ökologischen Vielfalt unseres Planeten zeigt.

Alle Fotos: Markus Mauthe
Alle Fotos: Markus Mauthe

NABU Hundsangen startet neues Projekt:

Ökologische Aufwertung einer Wiesenfläche – tatkräftige Unterstützung gesucht!

Nach dem Beschluss des Vorstandes der NABU Gruppe Hundsangen, eine Wiesenfläche in der Gemarkung

Hundsangen ökologisch aufzuwerten und nach Bekanntgabe der Zusage zur Förderung dieses Projektes

durch die SGD Nord - Aktion Grün -, soll nun die erste Maßnahme auf dieser Fläche umgesetzt werden.

Dazu laden wir alle tatkräftigen Helferinnen und Helfer recht herzlich ein, uns beim Weidezaunbau zu

unterstützen.

Wir treffen uns zur Vorbereitung der Eichenpfosten, bohren der Löcher und setzen der Pfähle am kommenden

- Freitag, den 25.10.2019 um 15:00 Uhr und am

- Samstag, den 26.10.2019 um 9:00 Uhr jeweils an der Wiesenfläche.

 

Den Treffpunk entnehmen Sie bitte der abgebildeten Karte.

Treffpunkt bei Hundsangen, verlängerte Grabenstraße.

Wir würden uns freuen viele „Helfende Hände“ begrüßen zu dürfen!!!Für offene Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.


Jahresprogrammplanung für 2020

Hundsangen - Freitag, 20.09.2019

 

Wie jedes Jahr fangen wir rechtzeitig an, die Ideen und Vorschläge für das neue Veranstaltungsprogramm 2020 zu sammeln und diese in einer Besprechung gemeinsam für das nächste Jahr zu planen. Dabei schauen wir auch, dass Vorträge und Exkursionen ausgewogen sind sowie interessante und informative Themen aufgegriffen werden. Natürlich gehören ein paar Dauerbrenner immer wieder ins Programm, wie z.B. die Obstbaumschnittkurse, NABU on Tour und auch nötige Arbeitseinsätze wie z.B. zur Nistkastenpflege. Nun beginnt die eigentliche Arbeit, die von uns gewünschten Termine mit den Referenten und Verantwortlichen vor Ort zu klären und festzuzurren. Viel Zeit bleibt nicht, weil die Gestaltung und die Erstellung des Jahresprogramms auch noch einige Zeit mit allen Korrekturphasen in Anspruch nimmt. Mitte Dezember muss die fertige Datei wegen den Ferien und Feiertagen schon in den Druck gehen, damit wir es zum Jahresbeginn auch schon an Sie verteilen können. Parallel müssen die Daten noch aufbereitet werden damit sie im Kalender des NABU Bundesverbandes deutschlandweit bzw. überregional für alle zugänglich sind. Weiterhin müssen die Daten auch noch für die Internetseite erstellt werden um Sie auch wieder rechtzeitig in digitaler Forma auf unsere Veranstaltungen aufmerksam machen zu können. Freuen Sie sich mit uns auf ein tolles neues Veranstaltungsprogramm des NABU Hundsangen mit diversen Gemeinschaftsveranstaltungen für das Jahr 2020.

Foto: Martin Dietz
Foto: Martin Dietz



Obstbaumschnittkurs in Herschbach

Veranstaltung vom Samstag 16.2.2019 - Leitung: Marcel Weidenfeller + Dipl.-Biol. Philipp Schiefenhövel, Herschbach (OWW)

Kürzlich hatten der NABU Hundsangen zusammen mit der Will und Liselott Masgeik-Stiftung aus Molsberg zu einem ausführlichen Obstbaumschnittkurs nach Herschbach (OWW) eingeladen, der bei insgesamt 37 Teilnehmern auf großes Interesse stieß. Nach der Begrüßung wurden zunächst die theoretischen Hintergründe zum Obstbaumschnitt von den beiden Referenten Marcel Weidenfeller (NABU Hundsangen) und Dipl.-Biol. Philipp Schiefenhövel (Masgeik-Stiftung) erläutert. So erfuhren die Teilnehmer, wie die heutigen Streuobstsorten entstanden. Die verschiedenen Epochen des Streuobstanbaus mit der Blütezeit im 19 Jahrhundert und den Rückgängen seit Mitte des 20 Jahrhunderts wurden thematisiert. Die enorme Artenvielfalt der Streuobstwiesen wurde in zahlreichen Fotos von Tieren, Pflanzen und Obstsorten demonstriert. Weiter gingen die Referenten auf die verschiedenen Knospenformen von Obstgehölzen sowie deren Kronenformen ein und demonstrierte an mitgebrachten Zweigen von Apfel, Birne, Zwetschge, Walnuss, Mirabelle und Co, was beim Schnitt der verschiedenen Streuobstarten und zwischen Kern- und Steinobst zu beachten ist. So tragen die meisten Sorten von Sauerkirsche und Pfirsich z.B. nur am einjährigen Holz auch Früchte, was man bei der Pflege und dem Schnitt der Gehölze beachten muss. Nach einer ausgiebigen Mittagspause in der Bäckerei Hofmann wurde das soeben erworbene Wissen dann durch den Schnitt junger und alter Obstbäume am Ortsrand von Herschbach umgesetzt. Wie im Theorieteil nahmen der Pflanz- der Erziehungs- und der sogenannte Verjüngungsschnitts einen wichtigen Platz im Kursprogramm ein. Durch die aktive Beteiligung aller Teilnehmer konnten eine Menge praktischer Tipps und viele interessante Informationen rund um den Obstbaumschnitt gesammelt und mit nach Hause in den eigenen Garten genommen werden. Die frühlingshaften Temperaturen, hunderte ziehende Kraniche und toller Sonnenschein rundeten das Programm der beiden Naturschutzorganisationen erfolgreich ab.

Text und Fotos: Marcel Weidefeller

 


Vegane Ernährung - gelebter Umweltschutz

Veranstaltung vom Donnerstag 07.02.2019, Referent - Luca Rausch, Köln

Wallmerod, Sitzungssaal der Verbandsgemeinde

Vegane Ernährung - das hört sich doch keiner an, ja vielleicht in Köln aber nicht im Westerwald,  in unserer Verbandsgemeinde ?! Das waren die Einwände bei der Jahresplanung am Fr 21. September 2018 für das Veranstaltungsprogramm in 2019. Aber ein Versuch war es ja Wert, schließlich ging es um die Auswirkungen auf unsere Ressourcen und die Umwelt - nicht jemanden zum Vegetarier oder Veganer zu vergewaltigen.

 

Nun war die Überraschung groß, 50 Teilnehmer haben den Sitzungsaal gefüllt und hörten interessiert dem Vortrag von Luca Rausch zu. Gebürtiger Hundsänger und lebt in Köln, seit 5 Jahren vegan nach dem er ein Video von Peta gesehen hat. Von da aus war es aus mit XXL-Schnitzel & Co. Seine Erlebnisse und die unterschiedlichen Gerichte die er gesehen und gegessen hat dokumentierte er nicht nur mit Bildern sondern mit Hintergrundinformationen aus Studien. Er ging auf die Zusatzpräparate genau so ein, wie auf die verstecken tierischen Produkte wie sie z.B. bei der Limonadenherstellung eingesetzt werden z.B. durch Fischblasen im Produktionsprozess. Oder wussten Sie, dass für 1kg Rindfleisch über 15.000 Liter Wasser benötigt werden. Warum wollen wir die Umwelt schonen - wenn die Industrie die vegetarischen und veganen Produkte in Kunststoffverpackungen verkauft? Nach dem Vortrag stellte er sich den kritischen Fragen der Zuhörer die weit über das Vegane hinaus gingen. Es gab Fragen dazu, ob Pflanzen nicht doch Empfindungen und Gefühle haben (ein Grund bei den Tieren warum viele Veganer werden) oder Kartoffeln mit ihrem Lectin doch auch unseren Darm angreifen, das es aus der Natur einen Grund gibt, dass Trauben Kerne haben und wir kernlose Trauben bevorzugen.

 

Zwischendurch wurden vegane Speisen durch die Reihen gereicht was Luca und seine Mutter vorbereitet hatten. Nach dem Vortrag wurde das "Vegane Buffet" eröffnet und jeder konnte probieren. Die leeren Teller und Schalen sprachen für sich. Ein gelungener Abend und ein erfolgreiches Experiment mit diesem Vortrag, zu zeigen, das Umwelt und Naturschutz nicht nur draußen vor der Tür - sondern auch bei uns drinnen stattfindet. Das kann man auch zweideutig auslegen, drinnen im Haus und "drinnen" bei uns im Kopf.

 

Text/Fotos: Martin Dietz

Luca Rausch und seine Mutter haben sich viel Mühe gegebn und eine schöne Auswahl an veganen Gerichten gezaubert - von "normalen Speisen optisch nicht zu unterscheiden.

Wie man sehen konnte hat es wohl geschmeckt.

Die Zuhörer waren begeistert und freuten sich nun auf das Testessen.


"Der Traum vom Biodorf" - im HR-Fernsehen vom 22.1.2019.

Nachtrag zu unserer NABU on Tour 2018 Veranstaltung vom 1.9.2018 beim Solawi-Sonnenhof in Braunfels/Neukirchen.

Es ist zwar schon 5 Monate her, aber vielleicht erinnern sich noch einige an unseren Ausflug zum Solawi-Sonnenhof auf unserer NABU on Tour 2018 Fahrt. Falk vom Sonnenhof hat uns mitgeteilt, dass nach fast einjähriger Dreharbeit auf dem Hof und im Dorf der Film "Der Traum vom Biodorf" nun fertig wurde, ein Film von Uli Pförtner. Die Ausstrahlung im hr-Fernsehen war bereits am 22.1.2019. Unten stehender Link/Button leitet Sie zu diesem Beitrag weiter und Sie können ihn in Ruhe genießen.

 

Viel Glück und Erfolg bei diesem Projekt wünscht weiterhin,

der NABU Hundsangen.

Foto: Martin Dietz
Foto: Martin Dietz

Veranstaltung vom Montag, 14. Januar 2019

Grünhaus - Vom Tagebau zum Naturparadies

Hundsangen, Foyer der Ollmersch-Halle

Fotos: Martin Dietz

Mit über 30 Teilnehmern/innen fand  die erste Veranstaltung des NABU Hundsangen in diesem Jahr statt. Ein Vortrag über ein Naturparadies wie es entstehen kann, wenn der Barunkohletagebau eingestellt wird. Sicherlich auch interessant in Zeiten des Hambacher Forstes oder für die Tongruben in Westerwald. Projektleiter Stefan Röhrscheid führte  in seinem kurzweiligen und informativem Vortrag durch die Entstehungsgeschichte von Grünhaus, ein Projekt der NABU-Stiftung. Es führte und führt immer noch ein langer Weg mit vielen Hürden, um aus einer Mondlandschaft ein Naturparadies entstehen zu lassen. Noch ist erst  ein Teil des Gesamtprojektes so weit umgesetzt, dass es inzwischen auch für die Besucher auf eigne Faust erkundet werden kann. Inzwischen genießt das Naturparadies auch den Schutzstatus eines europäischen Vogelschutzgebietes. An diesem Projekt können sich alle beteiligen in dem Sie z.B. eine Patenschaft für ein Stück Wildnis übernehmen. Lesen sie die weiteren Kurzinfos nach der Bildergalerie.

Grünhaus entdecken

Mit dem fast 2.000 Hektar großen Naturparadies Grünhaus ermöglichen wir in der Niederlausitz eine einzigartige Wildnisentwicklung im Zeitraffer. Über 3.000 Arten bietet das ehemalige Tagebaugebiet bereits eine Heimat, darunter Wiedehopf, Wolf und Kreuzkröte. Die Braunkohle wurde zum Auslöser einer grundlegenden Umgestaltung der Lausitz: Die Kohlebagger fraßen sich durch traditionelle Lausitzer Kulturlandschaft, gingen über Dörfer hinweg und schufen tiefe Löcher, wo einst Hügel und Wälder waren. 110 Quadratkilometer Kulturlandschaft wurden seit 1840 im Raum Lauchhammer - Finsterwalde abgebaggert und umgelagert. Doch was auf den ersten Blick wie die Entstehung einer lebensfeindlichen Mondlandschaft aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine einmalige Chance für die Natur.

 

Ein Platz an der Sonne für gefährdete Tier- und Pflanzenarten

Denn in den stillgelegten Tagebauen bei Lauchhammer finden viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten Lebensbedingungen, die in der sonst stark besiedelten Kulturlandschaft rar geworden sind. Die riesigen Abraumkippen werden durch keine Straßen zerschnitten. Die Kippenböden sind nährstoff- und schadstoffarm, wie es in Deutschland nur noch ganz selten anzutreffen ist.

Faszinierend ist die hohe Vielfalt an unterschiedlichsten Standorten, die oft auf kleinstem Raum wechseln. Hier formen noch Naturkräfte wie Wind, Regen und aufsteigendes Grundwasser dynamisch eine Landschaft, wie dies in der streng reglementierten Kulturlandschaft schon lange nicht mehr erlebbar ist. Viele stark gefährdete Arten finden in der hier entstehenden Landschaft auf Jahrzehnte hinaus ideale Lebensräume.

Rohrweihen jagen über dem Schilf der sich langsam mit Wasser füllenden Restlöcher. Die Ufer dieser Seen brechen teils steil ab und bieten so Eisvogel, Uferschwalbe und seltenen Hautflüglern gute Brutplätze. Auf den angrenzenden Flächen können sich natürliche Wälder mit einer hohen Strukturvielfalt entwickeln. Und immer wieder bilden sich durch Wind- und Wassererosion neue Standorte, auf denen der Zyklus der Lebens erneut beginnen kann.

 

Die größte Landschaftsbaustelle Europas

Nach dem Abzug der Bagger wurde in der Lausitz über die Möglichkeiten zur künftigen Nutzung des Abbaugeländes nachgedacht. Große Flächenanteile wurden für neu zu begründende Wirtschaftswälder und Landwirtschaftsflächen vorgesehen. Auch auf das Engagement des NABU ist es zurückzuführen, dass bei der Planung der Neugestaltung 15 Prozent der Flächen für eine Nachnutzung durch den Naturschutz reserviert wurden.

Zwischen 2003 und 2006 hat die NABU-Stiftung im brandenburgischen Teil der Niederlausitz einen Teil dieser wertvollen Bergbaufolgelandschaft in einer Gesamtgröße von rund 1.930 Hektar gekauft. Die NABU-Stiftung sieht sich hier in ihrer Verantwortung für das nationale Naturerbe und setzt sich für eine schonende Sanierung der ehemaligen Tagebauflächen in Grünhaus ein. Auf diesen Flächen kann Natur wieder Natur sein, soweit das Auge reicht.

 

Grünhaus-Patenschaft

 

Bewahren Sie ein Stück Wildnis!

 

Mit einer Grünhaus-Patenschaft bewahren Sie Ihr ganz eigenes Stück Wildnis im Naturparadies Grünhaus.

Schon 6 Euro im Monat helfen uns, einen Hektar in Grünhaus zu schützen. Dafür nehmen Sie unmittelbar an der Wiederbesiedlung des 2.000 Hektar großen ehemaligen Tagebaugeländes teil.

Auch wir, der NABU Hundsangen sind Pate geworden, machen Sie mit!

4. Juni 2018 – Endlich ist es soweit. Nach 15 Jahren können Besucher auf eigene Faust das Niederlausitzer Naturparadies Grünhaus kennenlernen. Jahrelang war das ehemalige Tagebaugebiet bei Finsterwalde für die Öffentlichkeit wegen der Gefahr von Rutschungen und Sackungen gesperrt. Nur im Rahmen von Führungen konnten Naturfreunde das NABU-Schutzgebiet betreten. Nun hat der Bergbausanierer LMBV etwa 230 Hektar freigegeben, so dass Besucher Randbereiche der 2.000 Hektar großen Bergbaufolgelandschaft selbstständig erkunden können. Ende Mai weihte das Projektbüro Grünhaus den neuen Wanderweg mit Infotafeln offiziell ein. Die Aufstellung der Schautafeln erfolgte dank einer Förderung der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ sowie in enger Abstimmung mit der LMBV.

Fotos: NABU Netz, Stefan Röhrscheid, Frauke Hennek, Frank Leo

Download
Grünhaus Broschüre (niedrige Auflösung) als Download, hohe Auflösung als Download auf der Grünhaus Homepage.
gruenhaus_broschuere_2.pdf
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Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller

Bei schönem, trockenen Wetter konnten fast 30 Teilnehmer zur Rundwanderung der NABU Hundsangen-Abschlusstour begrüßt werden. Dipl.-Biol. Peter Fasel führte die Gruppe durch das ca. 11.000 qm große Areal auf der 3 km langen Wanderung durch den Wildpark "Tiergarten Weilburg" der vom Forstamt Weilburg betrieben wird. Seine Anfänge waren bereist in 1590 mit der Einführung der Damwildhaltung, ab 1685 wurde es ein herrschafticher Jagdpark durch den Graf Johann Ernst von Nassau-Weilburg. 1732 bekam der Park die 2m hohe Bruchsteinmauer. Nach dem 1916 das Jagdschloss abbrannte, wurde es durch ein Forsthaus ersetzt. 1970 eröffnete dann der Tierpark.

Es können bis zu 20 Tierarten beobachtet werden, wir hatten Glück, unseren Blicken haben sich nur die Wildkatzen und das Steinwild entzogen, wir sind uns sicher, dass sie uns aber gesehen haben. Urweltlich anmutende Wisente und Auerochsen sind darunter, aber auch stattliche Rothirsche, Elche und eine große Braunbärenanlage. Die zwei Bären kamen aus der Tatra und wurden zunächst in einem Zoo aufgezogen, bis sie im Alter von 2 Jahren nach Weilburg kamen. Natürlich fehlen die allseits beliebten Wildschweine ebenso wenig wie Dam - und Sikawild oder Mufflons. Einen  Wolf haben wir nur kurz gesehen und der Luchs zog seine Runden. Dafür waren die Fischotter um so lebhafter.

Das High-Light war die Geburt einer kleinen Ziege (Zicklein) die wir mitverfolgen durften. Das in der Natur mit eigenen Augen zu sehen ist noch beeindruckender als im Fernsehen und hat uns alle in seinen Bann gezogen.

Nach diesem rund 3 1/2 stündigen Rundgang konnten wir im "Hessenhaus" in gemütlicher Runde den ereignissreichen Tag mit schmackhaften Gerichten ausklingen lassen. Zur normalen Speisekarte gab es noch besondere Tagesgerichte. Ein gelungener und schöner Abschnluss für das Jahr 2018.

Vielen Dank an alle Teilnehmer des Jahres 2018, wir hoffen, Ihnen auch für 2019 wieder ein attraktives Programm bieten zu können.

 

Weitere Infos zum Wildpark "Tiergarten Weilburg" unter www.wildpark-weilburg.de

 

Text / Bilder: Martin Dietz

Foto: Marcel Weidenfeller
Foto: Marcel Weidenfeller